25.07.2016, 14:18 Uhr

Nächster Schritt der Digitalisierung

Zogen Bilanz und blickten in die Zukunft: Heinz Janda, Robert Stellnberger, Franz Obernhuber und Oliver Kröpfl.

Die Regionalstellen der Steiermärkischen Sparkasse blicken positiv zurück und digital in die Zukunft.

Fast 60.000 Kunden sind es, die in den beiden Regionen der Steiermärkischen Sparkasse, Mürztal & Hochschwab sowie Leoben-Bruck-Kapfenberg, derzeit betreut werden. Mit 1. August werden diese beiden Regionen zur Region Obersteiermark fusioniert. Für die Kunden ändert sich dadurch nichts. Der bisherige Regionalleiter der Region Leoben-Bruck-Kapfenberg, Franz Obernhuber, übernimmt die Region Oberes Murtal. Heinz Janda, Regionalleiter der Region Mürztal & Hochschwab, ist künftig für die neue, fusionierte Region Obersteiermark zuständig.
Beide Regionalleiter wie auch Oliver Kröpfl, Leiter Generalsekretariat, sowie Robert Stellnberger, Leiter KommerzCenter Hochsteiermark, luden letzte Woche zu einem Pressegespräch ins Regionalzentrum Mürztal & Hochschwab in Kindberg, wo diese Neuigkeit berichtet wurde. Die beiden Regionalleiter Janda und Obernhuber gaben einen Rück- und Ausblick auf die Geschäftstätigkeit.
"Die Digitalisierung ist bei uns ein großes Thema. Unseren Mitarbeitern der Region Leoben-Bruck-Kapfenberg ist es gelungen über 4.300 neue George-Nutzer zu aktivieren und in das digitalisierte Banking zu integrieren", erklärte Obernhuber. Der nächste Schritt der Digitalisierung startet in Leoben ab dem Frühjahr. Schalter für das Tagesgeschäft wird es keine mehr geben, der Großteil der Tätigkeiten soll über Automaten abgewickelt werden. Infopoints sollen eingerichtet werden, wo Kunden Hilfe rund um die Bedienung der Automaten erhalten.

Nicht weniger Arbeitsplätze

"Bei Transaktionen ist eine Beratung nicht nötig. Wir beraten dort, wo Entscheidungen getroffen werden müssen, wo es um die Erfahrung der Mitarbeiter geht", erklärte Kröpfl. Funktioniert das Konzept, sollen in den nächsten sechs bis sieben Jahren alle Filialen auf dieses System umgestellt werden. Durch diese Form der Digitalisierung würden keine Arbeitsplätze verloren gehen, im Gegenteil: "2016 wird das Jahr sein, wo wir die meisten neuen Mitarbeiter eingestellt haben werden", betonte Kröpfl.
Auf ein positives Geschäftsjahr 2015 kann auch Heinz Janda, Regionalleiter der Region Mürztal & Hochschwab, zurückblicken: "Kundenzuwächse, gesteigerte Volumina bei Wohn- und Konsumkrediten, Leasingverträgen sowie gesteigerte Fondsabsätze (S-Immobilienfonds) waren die Erfolgstreiber." Nach wie vor kämpfe man aber mit der Abwanderung in der Region, aber auch damit, Lehrlinge zu finden. "Wir tun uns sehr schwer, gutes Personal zu bekommen", so Janda.
Robert Stellnberger, Anprechpartner für Geschäftskunden, betonte die Wichtigkeit, des direkten Kontakts. 60 bis 70 Prozent der Termine finden vor Ort beim Kunden statt. "In der Kundenbeziehung legen wir besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, das bedeutet, dass wir unseren Kunden in allen Entwicklungsphasen ihres Unternehmens kompetent zur Seite stehen: Bei der Gründung, im Wachstum oder bei einer Betriebsübergabe."

Details

Die Steiermärkische Sparkasse ist ein wichtiger Teil der österreischischen Sparkassengruppe, die aus 46 Sparkassen mit der Erste Group Bank und der Erste Bank Österreich, besteht.

Die Region Mürztal & Hochschwab:
Kunden: 18.476
Mitarbeiter: 34
Anzahl Filialen: 7
Kundenvolumen in Mio. Euro: 541
Die Region Leoben-Bruck-Kapfenberg:
Kunden: 40.755
Mitarbeiter: 72
Anzahl Filialen: 10
Kundenvolumen in Mio. Euro: 1.004
KommerzCenter Hochsteiermark:
Kunden: 2.683
Mitarbeiter: 11
Kundenvolumen in Mio. Euro: 542
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