24.03.2016, 11:13 Uhr

Freiheitliche starten Kampagne "Finger weg!"

RfJ-Obmann Stefan Hermann und Bezirksobfrau Liane Moitzi mit Flyern. Foto: FPÖ

RFJ wettert gegen "radikale Steinzeitislamisten" und bietet Selbstverteidigungskurse an.

MURTAL. Das subjektive Sicherheitsgefühl der Österreicher leidet und die Freiheitlichen wissen das zu nutzen. Die Jugendorganisation "Ring Freiheitlicher Jugend" (RFJ) startet eine Kampagne mit dem Titel "Finger weg! Unsere Frauen sind kein Freiwild".

Übergriffe

"Wenn radikale Steinzeitislamisten Frauen wie Freiwild behandeln, muss mit aller Härte dagegen vorgegangen werden", schreibt RFJ-Obmann Stefan Hermann in einer Aussendung. Thematisiert werden darin auch die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln.

Forderungen

Der RFJ fordert im Zuge der Kampagne eine Aufenthaltspflicht für Asylwerber während der Nachtstunden, die rasche Abschiebung straffälliger Asylwerber sowie die Aufstockung der Exekutive. Nicht zuletzt folgt ein Hinweis, dass über 60 Prozent der Asylwerber in den Bezirken Murtal und Murau männlich seien.

Prävention

RFJ-Bezirksobfrau Liane Moitzi über die Gründe der Kampagne: "Die Leute haben Angst. Die Kampagne soll zur Prävention dienen." Deshalb biete die FPÖ auch Selbstverteidigungskurse im Murtal an, die sehr gut angenommen würden. "Im Ernstfall muss man sich wehren können - ich hoffe, dass dieser Ernstfall aber nie eintritt", sagt Moitzi. Entsprechende Delikte in der Region sind freilich nicht bekannt.
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