25.08.2016, 14:49 Uhr

Meinung: Politische Fehler der Vergangenheit

Über Jahrzehnte hinweg wurde eine Familienpolitik gemacht, die diesen Namen eigentlich nicht verdient, denn die Familien wurden damit im Prinzip scheibchenweise abgeschafft. Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern. Schon damals galten Familien mit vielen Kindern als asozial. Kein Wunder also, dass sich die nächsten Generationen nicht gerade darum gerissen haben, Familien zu gründen. Wer lebt schon gerne mit so einer Nachrede und setzt sich zudem auch noch freiwillig der damit verbundenen Armutsgefahr aus. Da ist politisch einiges schiefgelaufen. Die dadurch erzeugten Probleme sind heute deutlich sichtbar und nur schwer zu reparieren. Denn auch das damit verbundene Frauenbild spiegelt das Problem sehr deutlich. Sogenannte „Nur-Hausfrauen“ können ein Lied davon singen. Die Frauen sind in Wirklichkeit die großen Verlierer dieser Entwicklung. Auch wenn man ihnen permanent das Gegenteil einredet. Wie schaut denn der Alltag der meisten „normalsterblichen“ Frauen wirklich aus? Sie haben nicht den Traumjob, sie verdienen kein Vermögen, sondern plagen sich oft mit schlecht bezahlten Teilzeitjobs herum. Zu Hause sind sie dann trotzdem noch Hausfrau und Mutter, sofern ihnen der Wunsch nach Kindern nicht schon gründlich vergangen ist.
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