28.09.2016, 15:30 Uhr

ESV feiert Derby-Kantersieg

Herausragender Akteur im Murtal-Derby: Rene Mitteregger.

Nach torloser erster Halbzeit spielen sich die Eisenbahner dank Effizienz in einen wahren Torrausch.

Therme Aqualux Fohnsdorf - ESV Knittelfeld 0:5 (0:0)

Den Fans wird in den ersten 45 Minuten wenig Aufregendes geboten, beide Teams neutralisieren sich, Torchancen sind Mangelware.

Lediglich in Minute 18 streicht ein abgefälschter Drehschuss vom Fohnsdorfer Blaz Dolinar knapp an der Stange vorbei, hier wäre ESV-Torhüter Kautschitz machtlos gewesen.

Paukenschlag in Halbzeit zwei

Die zweite Hälfte beginnt mit einem Paukenschlag für die Gäste: Rene Mitteregger bringt eine präzise Flanke zur Mitte, Michael Platzer steht goldrichtig und versenkt den Ball per Kopf zum 0:1 (49. Minute).

Mitteregger überragend

Mit der Führung im Rücken sorgen die Eisenbahner in Folge immer wieder über die linke Angriffsseite, angetrieben vom überragenden Mitteregger, für Druck.

In der 54. Minute scheitert der Knittelfelder Routinier zunächst zweimal aus kurzer Distanz an Fohnsdorf-Torhüter Kneissl, der jeweils mit Reflexen retten kann. Im dritten Versuch ist Mitteregger aber erfolgreicher und erhöht auf 0:2.

Fohnsdorfs Moral gebrochen

Nach diesem Verlusttor ist die Moral der Fohnsdorfer gebrochen, die Eisenbahner nützen die Gunst der Stunde - auch begünstigt durch Fohnsdorfer Fehler.

Spätestens nach dem 0:3 - Kevin Klicnik bedient mit einem idealen Stanglpass Nico Schickhofer, der ohne Mühe vollstreckt (66. Minute) - ist klar, wer das Feld als Sieger verlassen wird.

Wie schon in den Spielen zuvor, lässt die Kondition im Lager der Fohnsdorfer deutlich nach, die Stankovic-Truppe hat aufgrund des Vorsprunges leichtes Spiel.

In der 76. Minute erkämpft sich Platzer nach einem Schnitzer von Kaus den Ball, spielt für Mitteregger auf, der per Flachschuss mit seinem zweiten Tor auf 0:4 erhöht.

Rote Karte für Dolinar

Blaz Dolinar zeigt sich kurz darauf als schlechter Verlierer und wird - nachdem er einem Gegenspieler den Ball an den Kopf wirft - wegen Tätlichkeit ausgeschlossen.

Platzer besorgt Endstand

Den Schlusspunkt setzt dann Platzer in Minute 85, der Knittelfelder Stürmer kommt aus spitzem Winkel freistehend zum Schuss und bezwingt Kneissl zum 0:5-Endstand.

Für die Knittelfelder ist dieser Derbysieg nach der bislang mageren Saisonausbeute Balsam, während die Fohnsdorfer mit hängenden Köpfen vom Feld schleichen und ein in den zweiten 45 Minuten völlig verkorkstes Match abhaken müssen.
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