04.04.2016, 18:10 Uhr

Die "Ehe" Modriach-Schneeschule Klinger geht weiter

Die Schneeschule Klinger hat ihre Infrastruktur bei den Hoisliften in Modriach aufgebaut. (Foto: Schneeschule)

Trotz hoher Wintertemperaturen waren Gernot und Tanja Klinger mit ihrer ersten Saison bei den Hoisliften sehr zufrieden.

Dieser Winter hatte es echt in sich. Bis in den Februar hohe Temperaturen mit wenig Schnee, ab Ende Februar dann eine traumhafte Wintepracht bis über die Osterferien hinaus. Nicht gerade ideal für eine "Pilotsaison", wie Tanja und Gernot Klinger von der Schneeschule Klinger die heurige erstmalige Zusammenarbeit mit den Hoisliften und der Familie Gruber in Modriach im Vorfeld nannten.

113 Lifttage in Modriach

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen sind die Klingers sehr zufrieden. "Die Nähe zu Graz ist ein großes Plus, von Graz-Webling ist man sogar mit dem Bus in rund einer halben Stunde bei den Hoisliften", sagte Tanja Klinger. "Zwar hatten wir eine wesentlich kleinere Übungsfläche als auf der Hebalm, aber der Zulauf war trotzdem sehr gut. Mehr hätten wir heuer auch gar nicht verkraftet, denn wir haben in puncto Schilehrer auf sehr hohe Qualität gesetzt. Außerdem hatten sich einige Kindergärten, Schulen und Eltern schon anderweitig entschieden, weil wir erst so spät wussten, ob und wo wir weitermachen können", so Klinger.
Dank der Schneekanonen beim Hoiswirt konnte Modriach in dieser Saison 113 Lifttage anbieten. "Das hätten wir auf der Hebalm nie geschafft", glaubt Klinger. Dass in Graz so lange kein Schnee lag, bremste etwas die Lust der Gäste aufs Schifahren, aber ab Ende Februar war es für Kinder und Eltern ein einziges Wintermärchen. Auf der zweiten Destination - in Obdach und der Rieseralm - konnten die Klingers auch dank der großartigen Schneeanlagen perfekte Bedingungen anbieten.

Expansion überlegt

Eines ist fix: Die "Ehe" Modriach-Schneeschule Klinger geht auf alle Fälle weiter. "In beiden Destinationen erlebten wir erfreulicherweise eine ungwohnt intensive Zusammenarbeit, das waren wir auf der Hebalm nicht gewohnt", so Tanja Klinger. "Wir überlegen, den Kinderbereich zu vergrößern, aber unser hauptsächliches Ziel bleibt es, das Klientel zu halten. Bei einer Gruppengröße von fünf bis neun Kindern ist die Intensität einfach höher."
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