02.10.2016, 20:42 Uhr

Jagdgesellschaft Nitscha/Gamling

Hr. Herman Kaufmann - Aufsichtsjäger (Foto: Sofie Thaller)
Nitscha: Nitscha | Die Jagdgesellschaft in Nitscha gibt es seit 1960. Alle 9 Jahre wird der Vorstand neu gewählt. Zurzeit sind sieben Mitglieder bei der Jagdgesellschaft aktiv.
Mindestens 5 mal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Jagdgesellschaft.
Im 863 ha großen Jagdgebiet verbringen die Jäger ihre Zeit damit Häkeeinrichtungen und Wildäcker anzulegen. Dadurch haben auch Fasane, Hasen und Rebhühner eine Chance unter Gräsern Schutz zu suchen.
Im Winter werden Winterfütterungen durchgeführt.

Der Obmann Stellvertreter Herr Herman Kaufmann ist 1968 der Jagdgesellschaft beigetreten. "Wir jagen nachhaltig," erzählt Herr Kaufmann. Das bedeutet, dass die Jägerschaft sich an einen genauen Plan hält und alles tut um die Schäden in der Landwirtschaft in Grenzen zu halten. Aber die Jagdgesselschaft bejagt diese Fläche nicht nur nachhaltig, sondern bietet dem Wild und vielen anderen Tieren auch Schutz. Die Jagdgesellschaft achtet genau darauf, dass der Wildbestand gesund ist und im Gleichgewicht mit der Natur bleibt. "Jäger sein ist ein teurer wirtschaftlicher Sport", meint Herr Kaufmann. Dieser Sport ist auch ein beachtlicher Wirtschaftszweig da man viel Ausrüstung benötigt.

"Einer meiner Lieblingsaufgaben ist das Wild zu beobachten. Außerdem ist es mir sehr wichtig, dass wir mit den Kindern aus verschiedenen Schulen uns treffen und den Kindern erklären welche verpflichtungen ein Jäger hat und wie sich das Leben im Wald abspielt," meint Hermann Kaufmann.
Die Jäger erklären den Kindern ausführlich welche Pflanzen und Baumarten es gibt, wie man Vogelhäuser richtig aufhängt und was man als Jäger für verpflichtungen hat. Am Schluss bekommen die Kinder Material um ihr eigenes Vogelhaus zu bauen. Dabei können sich die Kinder kreativ austoben und die Jägerschaft leistet einen pädagogisch wertvollen Beitrag, weil sie den Kindern erklärt wie die Natur funktioniert.
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