Corona-Situation angespannt
Amstetten bekommt Impfzentrum
- Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz im Bezirk Amstetten.
- Foto: Grafik BB
- hochgeladen von Thomas Leitsberger
Lockdown zeigt erste Wirkung: Fall-Zahlen im Mostviertel gehen zurück. Dennoch ist die Lage äußerst angespannt. Scheibbs wird abgeriegelt.
BEZIRK AMSTETTEN. "Bis Ende August werden wir in Amstetten ein Impfzentrum bekommen", berichtet Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer. Im Rahmen der neuen Impfstrategie des Landes soll diese in der Eishalle bzw. der Johann-Pölz-Halle eingerichtet werden. Es wird eines von 20 neuen Impfzentren in NÖ sein. Bereits jetzt wird hier geimpft. "5.000 Personen haben ihre Erst- bzw. Zweitimpfung erhalten", zieht der Bürgermeister erste Bilanz auf der Impfstraße.
Nicht nur die Impfrate soll und wird sich erhöhen, sondern auch das Testen. Deshalb "müssen wir die Testmöglichkeiten nach oben schrauben", so Haberhauer. Er betont: "In den nächsten Wochen werden sehr große Herausforderungen auf uns zukommen."
Mostviertler Abgeordnete appellieren und warnen vor "Kollaps"
Im Zusammenhang mit diesen Herausforderungen appellieren auch die Mostviertler Abgeordneten von ÖVP und SPÖ gemeinsam an die Bevölkerung. Kritik hingegen kommt von der FPÖ. Hier gibt es dazu alle Infos.
Scheibbs wird abgeriegelt
In den vergangenen Tagen spitzte sich die Lage im Mostviertel weiter zu. Tageweise verzeichneten die Bezirke Melk, Scheibbs und Amstetten österreichweit die höchste 7-Tage-Inzidenz. Die Bezirke Melk und Scheibbs übersprangen sogar die 500er-Marke, Amstetten überschritt die 400-Grenze. Trotz Rückgang wurde mit Freitag der Bezirk Scheibbs abgeriegelt. Hier die Infos zur Abrieglung. Melk kam mit einem blauen Corona-Auge davon, da die Inzidenz kurz vor der Abriegelung unter 400 fiel. Hier gibt es die Infos aus dem Bezirk Melk.
Zur Ausreise aus dem Bezirk Scheibbs wird nun ein negativer Corona-Test benötigt.
Bei der Ausreise zu beachten ist:
- Ein gültiger, negativer Antigen-Test darf nicht länger als 48 Stunden zurück liegen,
- ein gültiger, negativer PCR-Rest darf nicht länger als 72 Stunden zurück liegen.
Ausgenommen davon sind etwa Kinder unter 10 Jahren.
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