"Impfungen können Schlimmeres auslösen"

Bert Ehgartner
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Bezirksblätter: Grippewelle, Masern-Epidemie, HPV-Virus und mit der ersten Frühlingssonne auch die Zecken. Derzeit sind die Medien voll von Impfempfehlungen. Sie lehnen nicht strikt alle Impfungen ab. Welche (Vorsorge-)Impfungen finden Sie für sinnvoll, welche lehnen Sie kategorisch ab?
Ehgartner: Die Masern-Mumps-Röteln Impfung ist sicherlich sinnvoll. Sie ist im allgemeinen gut verträglich, hat keine problematischen Inhaltsstoffe und bietet positive Auswirkungen auf das Immunsystem. Bei der Grippe-Impfung fehlt der Nachweis der Wirksamkeit, speziell bei Kleinkindern und älteren Menschen komplett. Aber auch bei Erwachsenen kann man nicht einmal annähernd sagen, ob man sich mit der Impfung Krankenstandstage erspart oder nicht. Speziell Ärzte sind recht kritisch bei der Grippe-Impfung. Obwohl sie ständig gedrängt werden, sich impfen zu lassen, um keine Patienten anzustecken, weigert sich die große Mehrzahl. Viele sagen, sie waren noch nie so krank wie in den Jahren, wo sie sich impfen haben lassen. Gerade einmal 17 Prozent der Angehörigen der Gesundheitsberufe haben sich etwa 2009 gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Damit stehen wir in Europa an der Spitze der impfkritischen Länder.

In Ihren Büchern weisen Sie auch immer auf gefährliche Inhaltsstoffe hin.
Ehgartner: Die HPV-Impfung wurde mit Februar 2014 von Gesundheitsminister Stöger als Gratis-Schulimpfung für Mädchen und Buben im Alter von 9 bis 12 Jahren eingeführt. Es gibt zwei Impfstoffe die jeweils neue verstärkte Aluminium-Verbindungen als Hilfsstoffe enthalten. Beide Hilfsstoffe nie am Menschen auf ihre Sicherheit getestet worden, sondern kamen gleich vom Tierlabor direkt in die Impfungen. Beim Marktführer Gardasil wurden sogar die in die Kontrollgruppe zugelosten Mädchen und Frauen mit einer "Placeboimpfung" geimpft, die ebenfalls diese neuartige Alu-Verbindung enthielt. Diese Aluminiumsalze stehen seit langem in Verdacht, dass sie Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen auslösen können. Und tatsächlich sind im Studienzeitraum 2,3 Prozent der zuvor vollkommen gesunden Studienteilnehmerinnen an neuen Krankheiten mit potenziell autoimmunem Hintergrund erkrankt.

Und wieso gibt es diese Impfung dann überhaupt?
Ehgartner: Weil in der "Kontrollgruppe" gleich viele, nämlich ebenfalls 2,3 Prozent Neuerkrankungen auftraten, wurde die Impfung als gut verträglich, ohne sonderliche Nebenwirkungen bezeichnet. Der US-Konzern Merck, der diese Studie finanzierte, hat mit diesem schmutzigen Studien-Trick gefährliche Nebenwirkungen von Gardasil bewusst verschleiert. Und es ist eine moralische und intellektuelle Bankrott-Erklärung, dass die Gesundheitsbehörden, sowohl in den USA als auch in Europa das tatenlos akzeptiert haben.

In ihrem Blog "Ehgartners.Info" und in ihren Schriften weisen sie immer wieder auf das Nahverhältnis zwischen Wirtschaft, Medizin und Behörden hin - besteht dieses auch bei Impfempfehlungen?
Ehgartner: Unsere Gesundheitspolitiker halten es für eine gute Idee, den Großteil der Forschung zur Wirkung und Sicherheit der Impfungen den Pharmakonzernen zu überlassen. Die benutzen das aus der Vergangenheit stammende gute Image der Impfungen um diese möglichst hochpreisig zu verkaufen. Jedes Jahr gibt es neue Impfungen, die von einer Heerschar von Lobbyisten beworben werden. Auch die meisten der selbst ernannten Impfexperten haben finanzielle Beziehungen zu den Herstellern und benehmen sich als wären sie Firmen-Vertreter.

Und die Verantwortng der Ärzte?
Ehgartner: Es gibt zwar eine gesetzliche Verpflichtung der Ärzte, alle unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit einer Impfung den Behörden zu melden, doch in der Realität halten die meisten Ärzte das für eine Zeitverschwendung. Österreich besitzt zudem keine öffentlich zugängliche Datenbank für Nebenwirkungen von Impfungen, so wie das etwa in Deutschland oder den USA längst der Fall ist. Beim Impfen sind wir eine vollständige Bananenrepublik. Das beweist auch die jährliche Zecken-Kampagne, wo jegliche Information von Horror-Werbung abgelöst wurde. Hauptsache man kriegt die Leute irgendwie zum Impfarzt. Ob man von den FSME-Impfungen Heuschnupfen, Rheuma oder Multiple Sklerose bekommt, prüft niemand.

Verunsicherte Menschen, vor allem verunsicherte Eltern - wie sollen sie am besten reagieren? Wo sollten sie sich informieren?
Ehgartner: Nicht von ungefähr sind speziell die höher gebildeten Eltern eher impfskeptisch. In Frankreich gibt es bereits Bürgerinitiativen, welche dringend Alu-freie Impfstoffe - vor allem für die Babys - fordern. Ohne öffentlichen Druck wird sich auch bei uns nichts ändern. Die Behörden schlafen in ihrem Faulbett und winken alles, was von der Industrie kommt, durch. Man kann nur raten, sich selbst im Internet zu informieren und sich Kinder- und Hausärzte zu suchen, die ihre Pflicht zur Impfaufklärung ernst nehmen. Wenn Ärzte hier das Gespräch verweigern und nur drauflos impfen wollen, rate ich zu einem sofortigen Arztwechsel.

Siehe auch Artikel: http://www.meinbezirk.at/wiener-neustadt/chronik/risiko-impfungen-gibt-es-nicht-mehr-d862991.html

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