Kinderglück zum Fest der Liebe

"Kinderglück" verschenkt Spielzeuggutscheine. Die Firma Piribauer legt 20 Prozent drauf.
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  • Foto: Kinderglück
  • hochgeladen von Anna Eder

AMSTETTEN. "Die Armut steigt massiv", sagt Christian Köstler, Leiter der Pfarr-Caritas im Bezirk Amstetten. Das ganze Jahr über bemüht sich die Caritas, Not zu lindern, zu Weihnachten kommen aber noch mehr Leute, berichtet er.
Es gibt aber auch mehr Anfragen von Leuten, die helfen wollen. "Viele kommen und sagen, habt's nicht einen lieben Fall - aber das tun wir nicht", steht für Köstler die Würde derer im Mittelpunkt, die Hilfe brauchen und nicht das Image der Wohltäter.
Gute Zusammenarbeit gibt es mit dem Sozialamt, Pfarren und Organisation wie den Lions, Round Table 48, Club 41 oder dem Amstettner Kinderglück. Wohl einmalig in ihrer Art ist diese Privatinitiative, die über Parteigrenzen hinweg Kindern aus bedürftigen Familien ein Stück Freude schenken will.
Die Gemeinderäte Markus Brandstetter (ÖVP) und Gerhard Ramel (SPÖ) sowie Claudia Kogler und Stefanie Niel haben das "Amstettner Kinderglück" 2008 gegründet. Die Gemeinderäte spenden einen Teil ihres Salärs und erhalten inzwischen von allen Fraktionen und vielen Seiten Geld für den guten Zweck.

Hilfe für 300 Kinder pro Jahr
Von ursprünglich acht unterstützten Kindern hat sich die Zahl mittlerweile auf 250 bis 300 Kinder pro Jahr vergrößert. Von Überraschungen auf dem Gabentisch ist der Aktionsradius bis zu Bad-Eintrittskarten im Sommer und zur Einrichtung eines ganzen Kinderzimmers angewachsen. "Ziel ist es, Kindern, die nicht den Alltag haben, den man einem Kind wünscht, ein paar Glücksmomente zu geben", erklärt Markus Brandstetter und fügt hinzu: "Wichtig ist, dass sich die Kinder etwas Neues aussuchen können. Sie sollen nicht Kinder zweiter Klasse sein." Darum schenkt "Kinderglück" zu Weihnachten nur Gutscheine.
Zum fünften Jubiläum will die Gruppe wieder ein Kinderzimmer einrichten, eine der "härtesten Sachen", weil man direkt mit der Not konfrontiert wird, erzählt Markus Brandstetter. Helfer dafür sind willkommen und werden sich wohl finden. Denn "Kinderglück" hat sich aus Beweglichkeitsgründen zwar nicht vergrößert, aber dafür ein breites Neutzwerk aufgebaut, getreu dem Motto "Wir wollen Initialzündung sein und Vorbildwirkung haben."

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