Verhaftet: Räuber schlugen auf 72-jährige Strengbergerin ein

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Landespolizeidirektor Franz Prucher mit Martha P. Sie war eine der Opfer. | Foto: LPD NÖ
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  • Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und Landespolizeidirektor Franz Prucher mit Martha P. Sie war eine der Opfer.
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STRENGBERG. An einem Abend im August drangen vier Täter mit Messern und abgebrochenen eineinhalb Meter langen Ästen in das Haus einer Strenbergerin ein. Ein fünfter Täter passt im Auto auf, das niemand sie entdeckte. Sie überraschten die 72-Jährige, schlugen sie mit den Holzknüppeln und traten sie mit den Füßen.

Auch wurde ihr zeitweise Nase und Mund zugehalten, wodurch sie zu ersticken drohte, berichtet die Polizei. Die Täter drohten sie umzubringen.

Durch die brutale Vorgangsweise erlitt die 72-Jährige Serien-Rippenbrücke, sowie Frakturen und Platzwunden im Gesicht, weshalb sie im Landesklinikum Amstetten stationär behandelt werden musste. Die Täter erbeuteten lediglich einen dreistelligen Eurobetrag in bar und Silberschmuck, so die Polizei.

Sieben Verdächtige festgenommen

Nun konnte die Polizei insgesamt sieben Verdächtige aus Rumänien ausfinding machen, die österreichweit und im benachbarten Ausland immer wieder in Wohnhäuser einbrachen und in äußerst brutaler Art und Weise die vorwiegend älteren Hausbewohner misshandelten, schwer verletzten und beraubten.

Nach dem Überfall auf eine 86-Jährige in Gänserndorf erwischte die Polizei Anfang September die Täter. "Bei den intensiven und umfangreichen Vernehmungen zeigten sich schließlich vier der sieben Verdächtigen großteils geständig", heißt es seitens der Polizei.

So haben sie etwa in Alland, Puchberg am Schneeberg, Reichersberg am Inn und Wila im Weiler (Schweiz) zugeschlagen. In Seefeld in Bayern geht ein Raubmord auf ihr Konto.

Die Vorgehensweise der Täter

Die Täter kundschafteten ihre Opfer großteils bereits Stunden vor dem Überfall aus, indem sie mit einem Kanister um Wasser baten bzw. durch Fenster ins Innere der Wohnhäuser blickten. Auch handelte es sich meistens um sehr abgelegene Wohnhäuser, welche ausschließlich von älteren Personen bewohnt sind. Bei sämtlichen Überfällen gingen sie äußerst brutal vor, verwendeten Gegenstände (Axt , Messer, Holzknüppel etc.) welche sie am Tatort vorfanden und forderten „Safe, Money und Gold“. Gebrauchsgegenstände wurden keine geraubt. Bei den Überfällen verwendeten sie einen grauen Pkw mit bulgarischem Kennzeichen und einen blauen Pkw mit französischem Kennzeichen als Fluchtfahrzeuge, erklärte die Polizei.
 

Mittäter werden noch gesucht

Die Ermittlungen gegen diese Tätergruppe dauern noch an und es werden weitere ähnlich gelagerten Fällen im In- und Ausland überprüft. Die Tätergruppe steht auch im Verdacht mehrere Einbruchdiebstähle begangen zu haben. Außerdem dürften weitere Mittäter noch flüchtig sein, nach denen gefahndet wird.
 
Bei der Festnahme der Tätergruppe konnten auch Schmuck und Uhren sichergestellt werden die noch keinem Tatort zugeordnet werden konnte.
 
Weitere Geschädigte bzw. Besitzer der sichergestellten Gegenstände werden gebeten, sich mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich, unter Telefonnummer 059133-30-3333, in Verbindung zu setzen.

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