Mikl-Leitner verkündet Mobilitätspaket: 3,3 Milliarden Euro für den Vekehr in NÖ

NÖ. 3,3 Milliarden Euro sollen bis 2022 in den Verkehr in Niederösterreich investiert werden. Das gab Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Rahmen der Arbeitsklausur der Volkspartei Niederösterreich im RelaxResort Kothmühle in Neuhofen/Ybbs bekannt.

Das wird investiert

1,3 Milliarden Euro sollen dabei auf den öffentlichen Verkehr entfallen, 2 Milliarden Euro auf Straßenbauprojekte
40 Prozent des öffentlichen Verkehrs bewege sich auf der Straße, somit würden auch Straßenprojekte diesem zugute kommen, so die Landeshauptfrau zum Verhältnis der Investitionsbeträge.

In die Schiene sollen bis 2022 schrittweise 120 Millionen Euro investiert werden. Das bedeutet künftig eine Taktverdichtung bei Schnellbahnen und speziell im Wiener Umland sowie mehr Züge auf Regionalbahnen. Aber auch in attraktivere Busverbindungen sollen 80 Millionen Euro fließen. Zudem sollen auch Bahnhöfe modernisiert werden.

Beim Individualverkehr setzt das Land auf den Ausbau der fünf Autobahnen und drei Schnellstraßen. Zudem sollen - als Verbindung zwischen öffentlichen und dem Individualverkehr - zusätzliche 1.500 P&R-Stellplätze errichtet werden. Derzeit verfügt Niederösterreich über 38.500 Plätze. So viel wie alle restlichen Bundesländer zusammen.

Verfahren beschleunigen

Verfahrensabläufe, etwa bei der Umweltverträglichkeitsprüfung, sollen effizienter werden. "Wir brauchen schnelle Verfahren, um rasch an die Umsetzung gehen zu können", richtet Mikl-Leitner einen Appell an die Bundesregierung.

U-Bahn nach Niederösterreich

Aber es brauche noch weitere "Zukunftsdiskussionen", die über das Mobilitätspaket hinaus gehen, so Mikl-Leitner. So sollen die Möglichkeiten einer Waldviertelautobahn ebenso diskutiert werden, wie der Ausbau der U-Bahnen ins Wiener Umland, etwa nach Korneuburg, Klosterneuburg oder Purkersdorf. Auch Themen wie E-Mobilität und autonomes Fahren seien Themen.

NÖ soll "Smart Country" werden

Mobilität sei ein zentrales Thema, wenn Niederösterreich in den kommenden Jahren zu einem "Smart Country" werden will. Dazu sind ebenfalls Veränderungen in der Verwaltung notwendig, wo die VP "noch besser und effizienter" werden, so Johanna Mikl-Leitner. Die Schlagworte dazu sind "Digitalisierung, Dezentralisierung, Deregulierung". Erste Ergebnisse dazu sollen im schon im Herbst vorliegen.

Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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