07.10.2014, 13:44 Uhr

Land NÖ fördert zwei Filmproduktionen

Erwin Pröll (Foto: Wikipedia/Karner)

Die NÖ Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beschlossen, die Filmproduktionen "Marthes Geheimnis" und "Am Ende des Sommers" mit jeweils 100.000 Euro zu unterstützen.

„Marthes Geheimnis“

Das Land Niederösterreich fördert das Historiendrama „Marthes Geheimnis“, das zu einem überwiegenden Teil in Niederösterreich gedreht wird. Die NÖ Landesregierung hat auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beschlossen, die Produktion mit einem Herstellungszuschuss in der Höhe von 100.000 Euro zu unterstützen. „Für das Land Niederösterreich bietet sich dadurch die Gelegenheit, als Förderer einer internationalen TV-Produktion präsent zu sein und dabei als attraktiver Filmstandort zu punkten. Unsere Förderung unterstützt die heimische Filmwirtschaft und auf diese Weise auch Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land“, so Landeshauptmann Pröll.

Basierend auf der erfolgreichen Romanvorlage „Das Geheimnis der Hebamme“ ist der deutsch-österreichisch-tschechische TV-Zweiteiler „Marthes Geheimnis“ eine der aufwändigsten Projekte des aktuellen TV-Produktionsjahres. Durch die hochwertige Machart und das historisch fundierte Drehbuch wird ein Teil der historischen Wirklichkeit des 12. Jahrhunderts auf spannende und gesellschaftlich relevante Weise lebendig. Durch den international renommierten Kameramann Martin Gschlacht dürfte eine exzellente visuelle Ästhetik garantiert sein.

Im Mittelpunkt des zweiteiligen TV-Dramas „Marthes Geheimnis“ steht die mysteriöse Heilerin und Hebamme Marthe aus dem 12. Jahrhundert. Nach dem Mord an ihrer Ziehmutter schließt sich Marthe auf der Flucht einem Siedlerzug an, der eine eigene, paradiesische Lebenswelt gründen will. Zwischen Marthe und dem Anführer der Siedler entsteht ein große, allerdings standesbedingt verbotene Liebe, die durch Intrigen, Gewalt, Kriegswirren und Gier auf eine harte Probe gestellt wird. Zunächst ist Marthe gezwungen, ihre Heilkräfte zu verbergen, um nicht der Ketzerei angeklagt zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu landen. Schließlich jedoch erkennt sie ihre Gabe als lebensrettend an. Ihre Liebe zu Christian, dem Anführer, erfährt am Ende des Dramas eine schicksalhafte Wendung.

Der Finanzierungsbeitrag von 100.000 Euro entspricht der Empfehlung des Gutachtergremiums für Filmfinanzierung. Der Niederösterreich-Effekt entspricht 500 Prozent. Die Hauptdrehorte in Österreich sind die Burg Hardegg und Schlossruine Pottendorf.

„Am Ende des Sommers“

Das Land Niederösterreich unterstützt den TV-Spielfilm „Am Ende des Sommers“. Die Produktion des Filmes wird auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll von der NÖ Landesregierung mit einem Herstellungszuschuss in der Höhe von 100.000 Euro gefördert. „Der Aufwärtstrend des österreichischen Filmschaffens hält ungebrochen an. Produktionen wie diese mit Erfolgsregisseur Nikolaus Leytner tragen wesentlich dazu bei, dass der österreichische Film international für seine hohe Qualität gewürdigt wird. Über Produktionsausgaben und touristische Effekte können wir zudem die heimische Wirtschaft weiter ankurbeln“, so Landeshauptmann Pröll.

Die Regie bei diesem TV-Spielfilm führt Nikolaus Leytner, der gemeinsam mit Agnes Pluch das Drehbuch geschrieben hat. In dem ORF/MDR-Drama wird das enge Mutter-Sohn-Verhältnis von Ben (Thomas Schubert) und Sylvia (Julia Koschitz) auf eine harte Probe gestellt, als Ben erfährt, dass seine Mutter ihn in Bezug auf seinen Vater jahrelang belogen hat. Hauptdarsteller Thomas Schubert, überzeugte bereits in „Atmen“ unter der Regie von Karl Markovics.

Die Dreharbeiten sind bereits abgeschlossen, zahlreiche Schlüsselszenen des Filmes spielen im Waldviertel und in Spitz an der Donau.
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Anna Plodorfer aus Kufstein | 03.12.2014 | 09:11   Melden
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