05.10.2014, 19:03 Uhr

STATT IM HEIM – DAHEIM – UND NICHT ALLEIN

ELSNER Pflege arbeitet ausschließlich mit Betreuungskräften, die ein Pflegezertifikat vorweisen können

Wichtige Informationen zur 24-Stunden-Betreuung

Die individuelle Betreuung älterer Menschen wird ein immer größeres und wichtigeres Thema in Österreich. Im Jahr 2030 wird bereits jeder dritte Österreicher zu den über 60-jährigen zählen. Die Entwicklung geht eindeutig in Richtung individueller Betreuung, denn immer mehr ältere Menschen lehnen die Unterbringung in einem Heim ab und möchten im eigenen Zuhause betreut werden, da ihnen die vertraute Umgebung Schutz und Geborgenheit bietet.
Sprechen Sie einmal mit Freunden und Bekannten, die ihre Angehörigen selbst betreuen! Sie werden hören, wie schwierig es für die Familie ist eine zuverlässige BetreuerIn zu finden und wie viele wichtige Punkte es gibt, auf die es zu achten gilt.

Durch die sich stetig ändernde Gesellschaftsstruktur (Scheidungen, Kinderlosigkeit, Wegzug der Kinder in andere Städte) verfügen immer weniger Senioren im Alter über eine familiäre Pflegemöglichkeit. Wer die Unterbringung in einem Seniorenheim ablehnt, dem bleibt meistens nur noch die Möglichkeit einer 24-Stunden-Betreuung. Daraus resultiert ein starkes Ansteigen des Anteiles jener Menschen, denen durch eine 24 Stunden Betreuung geholfen wird!

Der Markt für die 24 Stunden Betreuung ist in Österreich sehr stark fragmentiert und es gibt eine Unzahl von kleinen Agenturen, welche sehr oft von ehemaligen BetreuerInnen oder Krankenschwestern gegründet wurden. Es liegen leider keine exakten Zahlen vor, aber Schätzungen ergeben, dass es in Österreich ca. 80 einheimische Agenturen gibt, welche nennenswerte Umsätze erzielen können. Darüber hinaus bearbeiten noch über 100 ausländische Agenturen den österreichischen Markt. Aber auch die großen Sozialkonzerne wie Rotes Kreuz, Caritas, Hilfswerk, Johanniter, Malteser bieten 24-Stunden-Betreuung neben ihrer breiten Palette von Dienstleistungen wie Krankentransporte, stundenweise Betreuung, Flüchtlingshilfe, Sammeln für Afrika, etc. an. Die 24-Stunden-Betreuung stellt nur ein schmales Segment in ihrem gesamten Leistungsspektrum dar. Und so muss ein großer Verwaltungsapparat mitfinanziert werden, wenn man die 24-Stunden-Betreuung über diese Institutionen bezieht.

Vernünftiger und auch kostengünstiger ist es natürlich einen privaten Anbieter zu beauftragen, der Spezialist auf diesem Gebiet ist, österreichweit agiert, eigene Agenturen im Ausland beauftragt, welche die BetreuerInnen auswählen und zusätzlich auch in den einzelnen Regionen einen persönlichen Ansprechpartner für die Familien und Angehörigen vor Ort bereit stellt. ELSNER Pflege ist der Spezialist auf dem Gebiet der 24-Stunden-Betreuung und hat für Sie die wichtigsten Kriterien und Anforderungen zusammengefasst, um Sie bei der Auswahl der richtigen 24-Stunden-Betreuung zu unterstützen. Bei Fragen zum Thema 24-Stunden-Betreuung, Förderungen oder für ein detailliertes Angebot wenden Sie sich bitte direkt an die ELSNER Pflege Regionalpartnerin für Wien und Niederösterreich telefonisch für Sie unter 0699/160 93 933 erreichbar.


Anforderungen und Qualitätskriterien an die Betreuerinnen: (Mindeststandards)
- Pflegeausbildung, der Ausbildung eines Heimhelfers in Österreich entsprechend
- Pflegezertifikate nur von lizenzierten Ausbildungsstätten aus den Heimatländern der
Betreuerinnen (Rotes Kreuz, Universitäten, etc.) um den Schwarzmarkthandel mit gekauften
Zertifikaten von dubiosen Anbietern zu unterbinden
- Reise-Transporte der Damen nur mit lizenzierten Transportunternehmen, um die Sicherheit
der Betreuerinnen zu gewährleisten
- Zertifizierte Überprüfung der Deutschkenntnisse

Anforderungen an die Vermittlungsagenturen:
- Kontaktperson mit ständigem Sitz in Österreich
- Erreichbarkeit
- Einhaltung eines Verhaltenscodex und Abgabe von schriftlichen, verbindliche Offerten mit
exakten, klar nachvollziehbaren Angaben der Kosten (keine Vereinsmitgliedschaften)
- Mindesthonorar von € 1.200,-- für 4 Wochen für die Betreuerin
- Überbringung der Betreuerin bis zur Haustüre der Familie
- Ausfüllen von Werkverträgen, Bereitstellen von Anträgen für das Bundessozialamt, Meldezettel
- Erledigung der kompletten Anmeldeformalitäten für die Personenbetreuerin
- Überprüfung, ob die vorgelegten Berufszeugnisse auf Deutsch übersetzt und amtlich
beglaubigt sind
- Sollte es vom Patienten aus zwingenden Gründen gewünscht werden, muss eine Betreuerin
kostenlos abgezogen werden und durch eine geeignete ersetzt werden.
- Vermittlung von Personal, welches über solche Deutschkenntnisse verfügt, dass im Notfall
selbständig Feuerwehr, Polizei oder Rettung verständigt werden könnte
- Überwachung der Einhaltung der vereinbarten Turnusse
- Information der Betreuerinnen in den Bereichen Rechtslehre (welche Tätigkeit sind erlaubt) und
bei darüber hinaus gehenden Tätigkeiten bereitstellen einer entsprechenden ergänzenden
Vereinbarung
- Ausfallsicherheit, bereitstellen eines Ersatzes, wenn die Betreuerin krank wird, oder bei einem
Notfall in der eigenen Familie unvorhergesehen abreisen muss

Wünsche an die politischen Entscheider:

- Zusätzliche Landesförderungen von € 200,-- pro Monat bei Einhaltung gewisser Qualitätsstandard
- Mitfinanzierung der häuslichen Betreuung durch die Umverteilung eines Teiles der Mittel für Heimneubauten in die 24-Stunden-Betreuung. Denn die häusliche Betreuung entlastet die stationären Strukturen und reduziert den benötigten Ausbau von Seniorenheimen.
- Mehr Kooperationen zwischen sozialen Stellen, Sozialkonzernen und 24h-Agenturen. Die Sozialkonzerne sollten sich auch nicht als Konkurrenten zu den 24h Betreuerinnen sehen, da durch die kostengünstigeren privaten Anbieter 24-Stunden-Betreuung auch für finanziell schlechter gestellte Menschen eine mögliche Alternative wird.
- Forcierung der 24-Stunden-Betreuung.
Der Ausbau der 24-Stunden-Pflege kostet dem Land und den Gemeinden erheblich weniger Geld als der Bau weiterer Heime, vielleicht ein möglicher Ansatz um gerade die Wünsche ältere Bürger zu hören und ihnen ein Leben in den eigenen 4 Wänden mit 24-Stunden-Beteuung durch zusätzliche Förderungen zu erleichtern.
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