Bauen in Bad Vöslau
Karl Grasl stellt Mega-Wohnprojekt vor

Karl Grasl und Eva Mückstein hoffen noch auf konsensuales weiteres Vorgehen.
  • Karl Grasl und Eva Mückstein hoffen noch auf konsensuales weiteres Vorgehen.
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

BAD VÖSLAU. Der Ur-Vöslauer Karl Grasl ging am 15. Oktober in die Offensive - und präsentierte vor der "Heißes Eisen"-Versammlung der Grünen sein neues Bauprojekt. Das Projekt hat noch keinen "offiziellen Status", die Gerüchteküche brodelt aber bereits.
Es geht um Grasls Plan, sein 12.000 Quadratmeter großes verwildertes Grundstück neben dem Gainfarner Schloss (zwischen Sellnergasse, Oberkirchengasse und Treppenwegerl zum Schloss) mit großen Stadtvillen zu verbauen. "Es soll etwas Schönes werden", verspricht Grasl, der als Ur-Vöslauer eben ein Interesse daran habe, die Schönheit der Stadt nicht zu stören. Auf dem Grundstück verteilt sollen mehrgeschoßige Stadtvillen mit mehreren Wohnungen errichtet werden. Heikel ist das Projekt aber, weil es in der sensiblen Schutzzone von Bad Vöslau liegt, für die besondere Bestimmungen gelten.

Grünes Licht vom Beirat

Grasl wurde, wie er sagt, "schon seit einem Jahr vom Schutzzonenbeirat gequält". Doch nun ist zumindest das grüne Licht da und die Pläne könnten den politischen Gremien wie Stadtrat und Gemeinderat vorgelegt werden. Da spießt es sich freilich jetzt schon, denn gerade die Grünen haben ein sehr wachsames Auge auf das Projekt. Was bedeutet aber das "grüne Licht vom Schutzzonenbeirat"? Laut Grasl wurden die Bebauungsmodalitäten festgelegt - neun bis 10 Meter Höhe dürfen die Stadtvillen erreichen und die Bebauungsdichte beträgt 35 Prozent. Es sollen ca. 50 Wohnungen entstehen. Fertig ist das Projekt noch nicht, allein für den Schutzzonenbeirat sei es schon zweimal umgeplant worden, erklärt Grasl. Parkplatzpläne gebe es derzeit noch keine, "so weit ist es noch gar nicht".

Hoffnung auf Konsens

Eva Mückstein, Stadträtin der Grünen, hofft auf eine konsensuale Vorgangsweise mit Grasl und Gemeindeführung. Für sie bedeutet das: Akzeptiert wird nur eine moderate Verbauung. Sie weist darauf hin, dass in älteren Unterlagen die Wohndichte strenger beschränkt war." Allerdings ist der Begriff "Wohndichteklasse" 2014 aus der NÖ Bauordnung und also auch aus dem Vöslauer Bebauungsplan gestrichen worden. Mückstein: "Das ändert nichts daran, dass das Gebiet offenbar immer sensibel betrachtet wurde und auch in Zukunft betrachtet werden sollte. Eine massive Verbauung, womöglich gar nach Schema F, und womöglich gar mit viel mehr als den 50 jetzt kolportierten Wohnungen, wird auf Widerstand stoßen."
In Bad Vöslau herrscht derzeit hohe Sensibilität gegenüber Bauprojekten. Das wurde auch auf der "Heißes Eisen"-Versammlung spürbar. Dort tauschten viele Baugruben-Geschädigte ihre Erfahrungen aus. Viele fühlen sich als Anrainer von der Gemeinde nicht entsprechend vertreten.

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