22.08.2016, 16:00 Uhr

Im Jubiläumsjahr: „Hamlet“ in der Kulturszene Kottingbrunn!

(Foto: Harald Brutti)
Das Jahr 2016. Das bedeutet nicht nur 400. Todestag von William Shakespeare, sondern auch 20. Spätsommerproduktion der Kulturszene Kottingbrunn. Und das im 10. Jahr unter der Leitung von Regisseur Anselm Lipgens. Daher auf dem Spielplan im September: „Hamlet“.

Jung, spritzig, unkonventionell, so kann man die „Hamlet“-Inszenierung von Anselm Lipgens zusammenfassen. Das zeigt sich nicht nur an den heutigen Kostümen, sondern auch im Bühnenbild, das aus verschiedenen Schauplätzen auf unterschiedlichen Ebenen im Raum besteht.
Der junge Hamlet-Darsteller Sören Kneidl, der von einer jugendlichen Schauspieler-Clique (u.a. Simone Fröhlich als Ophelia und Kristóf Péter Gellén als Laertes) umringt wird, beweist ebenfalls, dass Shakespeare immer noch viel mit unserer Zeit zu tun hat. Etwas ältere Schauspiel-Semester wie z.B. Hannes Gastinger, Alexandra Maria Timmel, Georg Kusztrich und Franz Schiefer runden das Ensemble ab.
Wer geglaubt hat, Shakespeare, das bedeute verstaubte, sperrige Texte, der wird in der Kulturszene Kottingbrunn eines Besseren belehrt!

„Was paranormale Identitäten (Geistererscheinungen), ein Zirkus, Flötenblasen oder schlagende Verbindungen mit „Hamlet“ zu tun haben, das erfahren Sie nur, wenn Sie zu uns kommen: Wo mit Mut und Umsicht scheinbar unspielbare Klassiker zu erhellenden, verständnisreichen und unterhaltsamen Theaterereignissen werden“, so Regisseur Anselm Lipgens.

Musikalisch wird „Hamlet“ in der Kulturszene Kottingbrunn begleitet, kommentiert, unterstützt und konterkariert von der Solokontrabassistin Lina Neuner, die ihr Spiel während den Proben integrativ mit den Schauspielern entwickelt.

Der Raum wird, wie immer bei den Septemberproduktionen der Kulturszene, wieder eine Überraschung, eine aus den Bedingungen des Stückes und den Gegebenheiten des Baues entsprungene unkonventionelle, sinnstiftende und aufreizende Bühnenlösung.

Worum geht es bei „Hamlet“? Ein eher intellektueller Sohn aus bestem Hause glaubt nicht an den natürlichen Tod seines Vaters, beweist den Mord und bringt die Täter und ihre Lügengebäude zu Fall. In diesem folgenschweren, intriganten Showdown voller Gift und Galle nimmt zwar die Gerechtigkeit ihren erbarmungslosen Lauf, am Ende jedoch gibt es eigentlich keine Sieger.


Besetzung in der Reihenfolge ihres Auftritts:

Horatio:  Burak Uzuncimen
Marcellus/Osrick:  Heinz Scharb
Bernardo:  Leo Brunner
Erste Gärtnerin/Totengräberin:  Renate Zojer 
Zweite Gärtnerin/Totengräberin:  Regina Brunner
Der Geist von Hamlets Vater:  Anselm Lipgens
Claudius, König v. Dänemark:  Hannes Gastinger
Laertes, Sohn des Polonius:  Kristóf Péter Gellén
Polonius, Haushofmeister:  Georg Kusztrich
Hamlet: Sören Kneidl
Gertrud, Königin v. Dänemark:  Alexandra Maria Timmel
Ophelia, Tochter des Polonius:  Simone Fröhlich
Rosenkranz:  Lukas Georg Weiß
Güldenstern:  Joshua Jagersberger
Erster Schauspieler/König:  Franz Schiefer
Erste Schauspielerin/Königin:  Katharina Brunner
Närrin:  Sarah Jahn
Narr:  Michael Jahn
Fortinbras, Prinz von Norwegen:  Martin Hauer

Kontrabass/Musik:  Lina Neuner

Regie:  Anselm Lipgens
Kostüme:  Susanne Özpinar
Bühnenbild:  Diana Auer
Lichtdesign:  Bernhard Hitzenhammer


Termine

Hamlet, Prinz von Dänemark
Von William Shakespeare
Eine komische Tragödie
Inszeniert von Anselm Lipgens

2. bis 25. September 2016
Wasserschloss Kottingbrunn, Kulturwerkstatt

Premiere: 02. September 2016, 19:30 Uhr
weitere Termine:
3., 4., 9., 10., 11., 16., 17., 18., 23., 24., 25. September 2016
(Fr, Sa: 19:30 Uhr, So: 18:00 Uhr)


Karten:
Kulturszene Kottingbrunn
Schloss 1, Markowetztrakt
2542 Kottingbrunn, Österreich
Telefon: +43 2252 74383
office@kulturszene.at
www.kulturszene.at
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