21.11.2016, 14:12 Uhr

Sieben Verletzte in einer Stunde

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TRIBUSWINKEL. Schwarzer Samstag: Innerhalb einer Stunde mussten Feuerwehr, Rettung, Polizei und sogar der Rettungshubschrauber zu zwei Unfällen ausrücken, bei denen einmal fünf und einmal zwei Personen verletzt wurden.

Gegen ca. 14.45 Uhr verlor eine Lenkerin eines Klein PKWs auf der Leesdorferstraße im Freilandgebiet zwischen Wienersdorf und Tribuswinkel die Herrschaft über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und wurde dabei ausgehoben. In weiterer Folge prallte der Kleinwagen mit dem Fahrzeugdach frontal gegen einen Baum des dortigen Windschutzgürtels. Die beiden Insassen, eine Mutter mit ihrer Tochter, wurden dabei unbestimmten Grades verletzt.

Als das erste Fahrzeug der Feuerwehr kurz nach Alarmierung am Einsatzort eintraf, ergab die Erkundung dass zum Glück niemand im Unfallwrack eingeklemmt war. Bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte vom Arbeiter Samariterbund Traiskirchen und dem Roten Kreuz Baden, sowie dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Baden übernahmen die Feuerwehrleute die Erstversorgung der beiden Verletzten. Die Mutter, welche am Beifahrersitz saß dürfte, nach noch unbestätigten Angaben, dabei sogar lebensbedrohlich verletzt worden sein.

Als die Einsatzkräfte gerade noch beim Arbeiten waren passierte gegen 15:30 Uhr, nur knappe 1,5km weiter, ebenfalls im Freilandgebiet von Tribuswinkel ein neuerlicher schwerer Verkehrsunfall mit Schwerverletzten. Auf der Oberwaltersdorfer Straße Richtung Schafflerhof-Siedlung verlor der Lenker eines Jaguar die Herrschaft über das Fahrzeug, geriet ebenfalls in Schleudern und schlittere seitwärts auf die Gegenfahrbahn. Dabei wurde sein Fahrzeug, in dem am Beifahrersitz ein Kind saß, von einem entgegenkommenden PKW-Ford Galaxy seitlich frontal erfasst und in das angrenzende Feld geschleudert. Bei dem heftigen Anprall wurde der Lenker auf die Rücksitzbank geschleudert und das Kind auf der Beifahrerseite im total deformierten Fahrzeug eingeschlossen. Der Ford, in dem sich eine Frau befand, wurde bei dem Zusammenstoß rückwärts in eine Grünfläche geschleudert. Alle fünf Fahrzeuginsassen beider PKWs wurden dabei unbestimmten Grades verletzt.Ein zufällig ebenfalls dort fahrendes Rettungsfahrzeug blieb sofort stehen, alarmierte die Einsatzkräfte und begann mit der Erstversorgung.

Seitens der Rettungsleitstelle wurden die ÖAMTC Notarzthubschrauber C3 u. C9, Rettungsfahrzeuge sowie das Notarztteam vom Roten Kreuz Mödling alarmiert (das Notarzteinsatzfahrzeug vom RK Baden stand noch beim ersten Unfall weiter im Einsatz).
Innerhalb kürzester Zeit konnten die ersten Feuerwehreinsatzkräfte die weitere Unfallstelle erreichen. Umgehend wurde nach Lageerkundung und in Absprache mit dem Rettungskräften die Gerätschaften für eine Personenbefreiung aufgebaut bzw. bereitgestellt. Mittels hydraulischem Rettungs-Spreizer konnten die Feuerwehrleute dann schnell die verkeilte Beifahrertüre des Jaguars öffnen um den eintreffenden Notärzten auch ein Zugang zum Kind, einem Bub, zu ermöglichen.

Zeitgleich stellten die nachrückenden Feuerwehreinsatzkräfte den Brandschutz und unterstützten die Rettungskräfte. Der vermutlich schwer verletzte Bub wurde nach medizinischer Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Der ebenfalls unbestimmten Grades verletzte Mann wurde mit dem Notarztfahrzeug aus Mödling und die verletzte Lenkerin des SUV Pkw mit einem Rettungstransportfahrzeug in ein nahegelegenes Unfallspital eingeliefert. Nach der Unfallaufnahme und Freigabe durch die Polizeieinsatzkräfte wurden sämtliche Unfallfahrzeuge von beiden Unfallstellen von der Feuerwehr geborgen und auf einen Abstellplatz verbracht. Ebenso mussten die Fahrbahnen von Fahrzeugteilen und Betriebsmitteln gereinigt werden. Beide Landesstraßen waren für die Dauer der Rettungs- bzw. Aufräumarbeiten im Unfallbereich komplett gesperrt.

Es standen insgesamt 5 freiwillige Feuerwehren (FF Tribuswinkel, FF Wienersdorf, FF Traiskirchen-Stadt, FF Möllersdorf u. FF Pfaffstätten) über 3,5 Stunden im Einsatz.
www.bfkdo-baden.com
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