09.03.2017, 14:11 Uhr

Traiskirchen: Historische Weingarten-Wächterhütte wird renoviert

Der Verein „Garten der Begegnung“ übernimmt für Stadtgemeinde die Instandsetzung

TRAISKIRCHEN. Seit vielen Jahren steht am Südbahnweg in Traiskirchen, in Mitten der Weingärten, eine alte, traditionelle Weingarten-Wächterhütte, die mit den Jahren immer mehr verfallen ist. Sie ist eine der letzten ihrer Art in unserer Stadt und zeugt davon, dass in früheren Zeiten eigene Weingartenhüter die Ernte vor Diebstahl bewachten.

Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, die Hütte vor dem endgültigen Verfall zu retten und dieses Stück Kulturgeschichte zu erhalten. Mit dem Team vom „Garten der Begegnung“ haben wir kompetente PartnerInnen, die die Wächterhütte in Eigenleistung fachgerecht renovieren und instand setzen werden. Die neu renovierte Wächterhütte soll schließlich das Naherholungsgebiet rund um Traiskirchen aufwerten und der Bevölkerung als ansehnliche Wegstation für kleine Spaziergänge und Ausflüge dienen.

Wir werden an der Hütte eine Tafel anbringen, die auf die Geschichte des Gebäudes als Weingarten-Hüterhütte aufmerksam macht, um den vorbeikommenden RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen diesen Teil der regionalen Kulturgeschichte zugänglich zu machen, so Gemeinderätin Karin Blum.

Weiters wollen wir die Wächterhütte mit einer Aufpumpstation für alle Fahrradreifentypen sowie frei zugänglichem Werkzeug für einfache Reparaturen ausstatten und somit zu einer Radlerstation machen. Schließlich ist auch angedacht, dass an schönen Tagen in der warmen Jahreszeit kleine Erfrischungen aus dem „Garten der Begegnung“ angeboten werden.

Rund um die Wächterhütte werden zudem weitere Patenbäume (Weinbergpfirsiche) gepflanzt, deren Früchte nach dem Allmendeprinzip von allen geerntet werden können, so Karin Blum weiter.

„Die zerfallende Hütte am Südbahnweg ist seit vielen Jahren kein besonders schöner Anblick. Wir wissen, dass dieses Gebiet stark frequentiert wird und eines der großen Naherholungsziele für die TraiskirchnerInnen ist. Ich bin froh, dass der Garten der Begegnung die Renovierung und Pflege dieser historischen Hütte übernimmt und damit einen weiteren kleinen Mosaikstein auf unserem Weg zu einer ökologischen, nachhaltigen Stadt setzt“, freut sich Bürgermeister Andreas Babler.
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