An einer Landesstraße in St. Radegund
Grünfläche wird zu Lebensraum für Bienen aufgewertet

OÖ, ST. RADEGUND. Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner haben sich vernetzt und ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das sich dem Erhalt der Artenvielfalt widmet. "Das Pilotprojekt "Naturschutz-Alleen" leistet einen wertvollen Beitrag, um die Insektenvielfalt und Biodiversität in Oberösterreich zu erhalten. An speziellen Grünzügen entlang der Landesstraßenverwaltung werden neue Nahrungs- und Lebensräume für Bienen und weitere Insekten entstehen", erklären Haimbuchner und Steinkellner.

Von der Abteilung Straßenneubau- und erhaltung wurden gemeinsam mit der Abteilung Naturschutz drei Straßenbegleitflächen ausgewählt, die künftig durch eine besondere Bewirtschaftung als Refugium für seltene Arten aufgewertet werden. Dazu zählt neben „Hanging“ (Gemeinde Kollerschlag) und Senftenbach auch die Grünfläche „Radegund“ an der L1003 Hadermarkter Straße zwischen Schwaig und St. Radegund.

Die Böschung zwischen Straße und breitem Gehölzstreifen weist seltene Pflanzenarten auf. Die Erhaltungspflege wird zweimal im Jahr durchgeführt. Ende Juli und im Spätherbst wird gemäht und das Mähgut aus der Fläche entfernt. In Abstimmung mit den Experten der Abteilung Naturschutz wird außerdem die Vergrößerung der insektenreichen Böschungsfläche mit seltenen Pflanzenarten geprüft.

Die Pflegemaßnahmen sollen durch eine schonende Mahd und das regelmäßige Entfernen der Nährstoffe zu einer ökologischen Aufwertung der Fläche führen. "Damit schaffen und erhalten wir nährstoffarme, blütenreiche Magerwiesen zur Förderung der bestäubenden Insekten ", sind sich Haimbuchner und Steinkellner einig.
 
Durch das Pilotprojekt werden nun Erfahrungen gesammelt, um schließlich die ökologisch hochwertige Bewirtschaftung und die herkömmliche Pflege von Straßenbegleitflächen bezüglich Kosten und Personaleinsatz vergleichen zu können.
 
"Nach Vorliegen von Erfahrungswerten aus dem Pilotprojekt kann das Projekt auf weitere Flächen, welchen von der Abteilung Naturschutz hohes Potenzial zugeschrieben wird, erweitert werden", erklären die Landespolitiker.

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