02.11.2017, 12:46 Uhr

Internationales Weltcafte und Frauentreff

(Foto: Robert Kneschke - Fotolia)
Im November starten in Braunau zwei Veranstaltungsreihen der Arbeitsgemeinschaft Begegnung. Ab 15. November (und danach jeden Mittwoch) lädt der Internationale Frauentreff „Habiba“ von 9.30 bis 11 Uhr in die Pfarre Braunau-St. Franziskus ein. Frauen aller Nationalitäten können hier Kontakte knüpfen, sich über Frauenfragen austauschen und sich über spezielle Frauenthemen in Vorträgen informieren. In gemeinsamen Aktivitäten wie Kochen oder Ausflügen findet Begegnung statt. Die Frauen können gerne ihre Kinder mitbringen.

Eine weitere Veranstaltungsreihe ist das neue Weltcaféab Montag, 20. November, im Inn’s Wirtshaus am Stadtplatz. Ab 16 Uhr können Bürger mit ausländischen Wurzeln in der Begegnung mit Einheimischen ihre Sprachkenntnisse erweitern, sich bei internationaler Kulinarik und Musik kennenlernen sowie Infos zu Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten erhalten. Das Weltcaféfindet jeden ersten Montag im Monat statt, nach dem Auftakt also bereits wieder am 4. Dezember. An Feiertagen entfallen das Weltcaféund der Frauentreff.
Die Arbeitsgemeinschaft Begegnung ist eine Initiative der Stadt Braunau, die im Rahmen des Prozesses „Zusammenleben in Braunau“ entstanden ist. Engagierte Ehrenamtliche organisieren und gestalten die Veranstaltungen. Weitere Ehrenamtliche, ob Österreicher oder Zugereiste, sind herzlich zum Mitgestalten eingeladen.

Für ein gutes Miteinander

Der Prozess „Zusammenleben in Braunau“ widmet sich seit Oktober 2016 der Integration von Menschen, die nicht in Mitteleuropa aufgewachsen sind. Für sie gibt es eine Menge Neues zu lernen, von der Sprache über Gesetze bis zu Bräuchen und gesellschaftlichen Normen. „Integration funktioniert nicht als Einbahnstraße, auch umgekehrt gibt es von uns vieles einzubringen und im Umgang miteinander zu lernen“, erklärt Lizeth Außerhuber-Camposeco, Integrationsbeauftragte der Stadt Braunau. Die Initiative wird von der Integrationsstelle des Landes Oberösterreich begleitet und gefördert.
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