07.02.2018, 15:46 Uhr

Beratung und Anmeldung am Informationsnachmittag, 16.2.2018

Beim Informationsnachmittag der HTL Braunau am Freitag, 16.2.2018 von 13:00 bis 17:00 geht es um Beratung, Information und um die Anmeldung in der HTL. Gleichzeitig sind aber auch interessante Projekte zu besichtigen, die bei verschiedenen Wettbewerben eingereicht wurden. So arbeiten zwei Schüler gerade an einer Vorrichtung, die Wasserschäden sicher verhindert und sind eine Maturantin und ihr Kollege intensiv mit einer „Sonnenschutz-App“ beschäftigt.

Keine Angst vor Wasserschäden

Alexander Brader und Lukas Brünner, zwei Maturanten aus der HTL Braunau, entwickeln eine Vorrichtung, die Wasserschäden zuverlässig verhindert. In ihrem Projekt „Waterstop“ verbinden Sie entsprechende Hardware mit einem intelligenten Programm und schaffen so Sicherheit insbesondere für nur zeitweise genutzte Wohnungen oder Häuser.
„Versehentlich offen gelassene Wasserhähne und schleichende Wasserschäden, die zu spät oder gar nicht erkannt werden, verursachen jedes Jahr enorme Kosten und großen Reparaturaufwand. Wir wollen auf sehr effektive Weise solche Schäden bekämpfen“, beschreiben die beiden Mechatroniker ihr Projekt, das sie im Rahmen einer Diplomarbeit im Maturajahrgang der HTL Braunau erarbeiten.
„Wir kombinieren in unserer Entwicklung verschiedene Hardware- und Softwareelemente. Wir haben einen Weg gefunden, dass unser System zuverlässig zwischen regulärem Wasserverbrauch und Schadensfall unterscheiden kann. Tritt ein möglicher Schadensfall ein, dann wird der Wasserdurchfluss sofort gestoppt“, erzählt Alexander Brader, der aber aufgrund eines laufenden Patentantrages keine näheren Details zur Entwicklung nennen kann. Jedenfalls ist das Projekt bereits fertig entwickelt, die Steuerung entsprechend programmiert und auch die richtigen Sensoren sind ausgewählt und angeschlossen. In einem nächsten Schritt werden die jungen Entwickler nun entsprechende Testläufe vornehmen.
„Unser Projekt zeichnet sich durch einen geringen Installationsaufwand aus – ein Gerät an der Hauptwasserleitung sichert das ganze Haus zuverlässig ab. Insbesondere bei Wohnungen bzw. Häuser, die nur zeitweise genutzt werden, verleiht unsere Entwicklung ein hohes Maß an Sicherheit“, meint Lukas Brünner, der gemeinsam mit seinem Projektpartner auch entsprechende Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten prüft.

Elektronischer UV-Schutz für Sonnenanbeter

Gefährliche Auswirkungen von UV-Strahlung auf unsere Haut erkennt zuverlässig ein kleines, innovatives Gerät, das Sarah Holler und Dominik Hornof, beide gehen in eine Maturaklasse der HTL Braunau, zurzeit entwickeln. Ihr Gerät hilft, dass man Sonnenbaden genießen und gleichzeitig das Risiko von Hautschäden bis hin zu Hautkrebs minimieren kann.
„Noch immer wird die Auswirkung von UV-Strahlung unterschätzt. Jedes Jahr haben unzählige Menschen Sonnenbrände und leider Gottes erkranken eine nicht unerhebliche Anzahl an Hautkrebs. Mit Hilfe von SiRiUS (= SunRayUvSensor), einem UVA und UVB Messgerät mit entsprechender Software wollen wir diese Gefahren minimieren“, erzählt Sarah Holler, die gemeinsam mit ihrem Klassenkollegen Dominik Hornof seit September 2017 an der Umsetzung ihrer Ideen arbeitet.
Kernstück ihrer Entwicklung ist ein kompaktes System, welches aus mehreren UV-Sensoren und einem Microcontroller besteht. Die Sensoren senden per Bluetooth die gemessenen Werte an ein Endgerät (z.B. Handy oder Smart Watch). Die von den Schülern erstelle App errechnet daraus den UV-Index. Über eine Bedienoberfläche kann der Benutzer seinen Hauttyp und den jeweils aufgetragenen Lichtschutzfaktor eingeben. Daraus wird die ideale Aufenthaltsdauer berechnet. In regelmäßigen Abständen wird der UV-Index und somit die Aufenthaltsdauer aktualisiert. Zusätzlich ertönt ein akustisches Warnsignal, wenn diese Zeit überschritten wird.
„In unserer Software wird sowohl der Hauttyp als auch das aufgetragene Sonnenschutzmittel berücksichtigt. Durch die Anzahl und Anordnung der UV-Sensoren ist eine exakte Berechnung der UV-Strahlung möglich. Damit bekommt der Endnutzer mit unserer App einen guten Eindruck, wie wichtig es ist, auf guten Sonnenschutz zu achten. Ich denke, dass gerade für Sonnenanbeter oder Menschen mit sonnenempfindlicher Haut unser SiRiUS eine willkommene Hilfe darstellt“, meint Dominik Hornof, der mit seiner Kollegin auch über mögliche Vermarktungsstrategien nachdenkt.

Beratung, Entscheidungsfindung und Anmeldung
Am 16.2. werden den Besucher/innen Projekte aus allen Abteilungen präsentiert. Sie sollen Interessenten/innen die Entscheidung erleichtern, welche Abteilung der HTL sie besuchen wollen. Rund 100 Schüler/innen und 15 Lehrer/innen stehen bereit, um den Besucher/innen die HTL detailliert vorzustellen. Die Führungen werden von Schüler/innen getätigt, die sich im Rahmen der „Öffentlichkeitsarbeit“ auf diesen Einsatz vorbereitet haben und die während des Rundgangs durch die HTL Ansprechpartner/innen sind.
„Wir freuen uns, wenn viele Besucher/innen den Informationsnachmittag nützen und gleich mit dem Halbjahreszeugnis zu uns in die HTL kommen, um sich anzumelden. Die Chancen, in der HTL aufgenommen zu werden, sind wirklich gut und dass sich eine technische Ausbildung gerade in Hinblick auf Jobaussichten lohnt, ist unbestritten. Weil es neben der fünfjährigen höheren Abteilung in der HTL Braunau auch die vierjährige Fachschule gibt, sind auch Schüler/innen, die mehrfach eine Beurteilung „grundlegende Allgemeinbildung“ erhalten und deshalb eine Ausbildung mit verstärktem Praxisanteil suchen, in Braunau gut aufgehoben“, erklärt Bildungsberater Anton Planitzer, der sehr herzlich zum Besuch des Informationsnachmittages einlädt.
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