Gericht
Eco-Plus-Diebe sind in Haft

Schwer bewaffnete Polizisten vor dem Verhandlungssaal.
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BRUCK/KORNEUBURG (mr). Vorige Woche mussten sich zwei Slowaken (44 bzw. 36 Jahre) vor einem Korneuburger Schöffensenat verantworten.
Sie waren geständig, im Vorjahr in NÖ, OÖ und im Burgenland elf Geldausgabeautomaten, zumeist in den Foyers von Spar-Märkten, geknackt zu haben. Im Bezirk Bruck war in der Bezirkshauptstadt die Eurospar-Filiale im Eco-Plus-Park im Visier der Kriminellen.

Diebe flüchteten ohne Beute

Zunächst hebelten sie die Glasschiebetüren zum Eingangsfoyer aus der Verankerung und schnitten den Geldausgabeautomaten der First Data GmbH mit einem Winkelschleifer auf, kamen aber an das Geld nicht heran, weshalb sie ohne Beute flüchten mussten. In anderen Fällen verwendeten sie zuvor gestohlene Pkw als Rammböcke zum Eindringen in das Foyer. Zur Spurenvernichtung legten sie oftmals Feuer an den Tatorten und setzten auch vor der Tat gestohlene Fluchtautos in Brand. Streifenwagen der Polizei hinderten sie an der Verfolgung, indem sie unter die Reifen der vor den Polizeiinspektionen abgestellten Fahrzeuge sogenannte Krähenfüße legten, die die Reifen entlüfteten, sobald die Streifen zu den Tatorten fuhren. Wurden die Gangster von Polizeistreifen verfolgt, warfen sie während der Fahrt Krähenfüße auf die Straße. Diese führten letztlich zu ihrer Ausforschung, weil sie auf ihnen DNA-Spuren hinterlassen hatten.
Wegen gewerbsmäßig schweren Einbruchsdiebstählen, Brandstiftung, Gemeingefährdung und Widerstand gegen die Staatsgewalt fasste ein Slowake 8 Jahre und 10 Monate aus, sein Kumpan 8 Jahre und 3 Monate. Nicht rechtskräftig!

Autor:

Christina Michalka aus Bruck an der Leitha

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