Aufruf
Geschichtsstudentin aus Wolfsthal sucht Interviewpartner für Masterarbeit

Birgit Landman aus Wolfsthal schreibt derzeit ihre Masterarbeit und sucht Menschen, die sich über den "Todesmarsch von Engerau 1945" austauschen möchten. 

WOLFSTHAL. Die 28-jährige Birgit Landman ist in der Gemeinde Wolfsthal aufgewachsen und schreibt derzeit ihre Masterarbeit am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Hierfür sucht die Geschichtsstudentin Personen, die sich mit ihr über Erzählungen zum Todesmarsch von Engerau, der im März 1945 vom damaligen Engerau durch Wolfsthal, Hainburg bis nach Bad Deutsch Altenburg zog, austauschen möchten. "Mich interessiert, wie über dieses Ereignis gesprochen wurde, welche Erzählungen Sie damit verbinden und wie Sie das Gedenken an diese Geschichte wahrnehmen. Sie würden mit Ihrem Beitrag meine Forschungen bereichern. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme. Herzlichen Dank", sagt Birgit Landman.  

Bei Interesse

Für die Interviews können sich Menschen aller Altersgruppen melden. Auf Wunsch werden sämtliche Daten für die Arbeit anonymisiert. Die Interviews werden gemäß der aktuellen Corona-Bestimmungen im Zeitraum Dezember 2020 bis März 2021 organisiert und gestaltet.

Bei Interesse und sonstigen Nachfragen erreichen Sie Birgit Landman unter: 
E-Mail: a01200745@unet.univie.ac.at
Rufnummer: +43 650 7380727

Todesmarsch von Engerau 1945

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden 2.000 jüdische Zwangsarbeiter an die österreichisch-ungarische Grenze deportiert. Sie kamen in ein Lager in Engerau - jetzt ein Stadtteil von Bratislava. Am 29. März 1945 wurden die Menschen auf einem „Todesmarsch“ von Engerau über Wolfsthal und Hainburg nach Bad Deutsch-Altenburg getrieben. Dabei kamen mehr als 100 Juden ums Leben. In Bad Deutsch-Altenburg wurden die Überlebenden zuerst auf Schiffe und dann donauaufwärts in das KZ Mauthausen verbracht.

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