Nächtigungen im Juni
Burgenland hat die geringsten Verluste

Das Burgenland profitiert heuer davon, dass die Österreicher aufgrund der Corona-Pandemie ihren Sommerurlaub eher im eigenen Land verbringen.
  • Das Burgenland profitiert heuer davon, dass die Österreicher aufgrund der Corona-Pandemie ihren Sommerurlaub eher im eigenen Land verbringen.
  • Foto: Tourismusverband Mörbisch / Jerzy Bin
  • hochgeladen von Christian Uchann

Mit einem Nächtigungsminus von 34.6 Prozent im Juni weist das Burgenland im Bundesländer-Vergleich den geringsten Rückgang auf. Den stärksten Verlust musste Wien – mit einem Minus von 87,9 Prozent hinnehmen.

BURGENLAND. Erfreut über dieses Juni-Ergebnis zeigt sich SPÖ-Tourismussprecher Gerhard Hutter. „Das zeigt, dass das Burgenland mit seinen fünf pannonischen Säulen – Wein, Natur, Kulinarik, Kultur und Sport – punkten kann“, so Hutter, der außerdem auf das ,Burgenland Bonusticket‘ in der Höhe von 75 Euro hinweist. „Damit haben wir einen Anreiz geschaffen, Urlaub im eigenen Bundesland zu machen. Von der Aktion profitieren sowohl die Unterkunftgeber als auch Gastronomen und andere Wirtschaftstreibende in der jeweiligen Region“, sagt der SPÖ-Tourismussprecher.

FPÖ: „Trügerischer Erfolg“

Etwas vorsichtiger interpretiert FPÖ-Tourismussprecher Alexander Petschnig die aktuelle Nächtigungsstatistik. „Dieser kleine ,Erfolg‘ ist ein trügerischer, weil er ausschließlich auf dem Effekt basiert, dass im Burgenland zu über 80 Prozent von österreichischen Gästen bereist wird“, so Petschnig, der davon ausgeht, dass sich dieser Effekt – mit der wiedergewonnenen Reisefreiheit – ab dem kommenden Sommer diametral umkehren wird. „Und dann wird es dem Burgenland nicht möglich sein, diesen Effekt durch verstärkte Nachfrage bei ausländischen Gästen zu kompensieren, weil die SPÖ-Tourismuspolitik faktisch nicht um ausländische Gäste wirbt“, sao Petschnig.

Nächtigungsstatistik Juni 2020 (Veränderung zu Juni 2019)

  • Burgenland: -34,6 Prozent
  • Kärnten: -39,1 Prozent
  • Steiermark: -39,2 Prozent
  • Oberösterreich: -44,9 Prozent
  • Niederösterreich: -49,1 Prozent
  • Vorarlberg: -59,3 Prozent
  • Salzburg: -63,4 Prozent
  • Tirol: -66,4 Prozent
  • Wien: -87,9 Prozent
  • Österreich: -58,6 Prozent

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