ASKÖ STEINBACH SCHWERTBERG: Grün-Weiße Schwerstarbeit wird durch Goldköpfchen Gschwandtner meisterlich!

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Mit der 26. Runde der Bezirksliga Ost am 8.6.2019 gab es für den ASKÖ Steinbach Schwertberg mit dem Auswärtsgegner Schiedlberg eine Mammut-Aufgabe zu bewältigen. Denn, nur ein Sieg im letzten Saisonspiel räumt viele Spekulationen aus dem Weg. Will Schwertberg den Meistertitel, dann muss ein „Dreier“ her. Und genau so sieht es neben dem Team auch eine Anhängerschaft von ca. 200 Grün-Weißen Fans inklusive Schwertberg-Bürgermeister Max Oberleitner. Der Titelanwärter aus dem Aisttal personell komplett, wird schon vor Beginn des Spieles vom Grün-Weißen Fahnenmeer empfangen.
Schöne Geste von Schwertberg. Letzte Grüße per Transparent an den jüngst verstorbenen Ex-Schwertberg Spieler Patrick Dannerbauer.
Und dann beginnt das Spiel so ganz nach dem Motto „Mit Vollgas in die Landesliga!“ Der erste, ernstzunehmende Warnschuss von Enes Cavusoglu nach Zuspiel von Julian Riedl. Und wieder greift die grün-weiße Offensive durch Julian Riedl mit einem scharfen Schuss nach der Führung. Michael Riedl mit einem tollen Heber auf Bruder Julian, doch der lange Stürmer kommt gegen Goalie Sturmberger um einen Schritt zu spät. Schiedlberg überlässt den Gästen die Angriffs-Hauptrolle. Nach einem derben Foul von hinten an Mahmut Acuma zeigt Schiri Wolfsberger Matthias Sinn emotionslos die Gelbe Karte. Jetzt schmettert eine Kopfballserie auf den Schiedlberger Kapitän im Tor nieder. Zuerst ASKÖ-Kapitän Manuel Hinterreiter, wenig später setzt Philipp Gschwandtner einen wuchtigen Kopfball neben das Tor. In Minute 21 startet Patrick Werner über links ein perfektes Zuspiel in den Schiedlberg-Strafraum, doch Sturmberger auf dem Posten. Die Schlachtgesänge auf dem Gästesektor werden lauter. Die Riedl-Brüder jetzt sehr beweglich. Der Tormann von Schiedlberg braucht gegen Manuel Hinterreiter seine ganze Routine, wirft sich erfolgreich vor die Beine des Gäste-Kapitäns. Die Flotte Schiedlberg gerät nun ordentlich ins Wanken. Wieder scheitert Patrick Werner vor Goalie Sturmberger. Der überragende Schwertberg-Kapitän Hinterreiter lässt über links Gegner und Ball laufen, seine Flanke ist sichere Beute für Sturmberger. Der Schiedlberg-Kapitän mit seiner größten Tat. Er schlägt einen Schuss von Patrick Werner spektakulär im Flug aus dem Tor. Jetzt hämmert der großaufspielende „VI“er Matthias Holzer das Runde knapp über das Schiedlberger (Fußball)Dach. Werner-Flanke auf Cavusoglu, dessen Granate pfeift durch zwei Gegenspieler auf das Tor von Sturmberger. Super-Zuspiel von Holzer auf Michael Riedl. Der löst sich geschickt von Bewacher Singer, nur der gut angetragene Schuss wird von Sturmberger neutralisiert. Holzer über die linke Seite jetzt explosiv. In der 41. Minute macht für den Schiedlberger Matthias das Spiel keinen Sinn. Er verabschiedet sich wegen wiederholten Foulspiel frühzeitig vom Rasen.
Nach dem Seitenwechsel zündet die Zela-Elf ein Feuerwerk, der Aistblock seine Bengalen. Julian Riedl stark über die rechte Seite. Der zur Halbzeit eingewechselte Markus Brandstetter nimmt sein Team mit auf eine wilde Reise in die Schiedlberger Defensive. Enes Cavusoglu mit guten Ideen im Spiel. Jetzt probiert es Michael Riedl aus der zweiten Reihe. Brandstetter mit dem Stelldichein per Kopf, wenig später setzt er sich energisch im Duell gegen Super-Goalie Sturmberger in Szene. Die Flanken von Acuma Mahmut nehmen an Intensität und Präzision zu. Gschwandtner fliegt jetzt immer öfter in den Schiedlberg-Strafraum. Kapitän Manuel Hinterreiter und Matthias Holzer mit ganz starkem Spiel. Die Strömung der Aist nimmt mit Fortdauer des Spieles ordentlich zu. Der Gastgeber kommt nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Die Flugminuten der Schwertberger Angreifer nehmen zu. In der 72. Minute kennt der grün-weiße Jubel keine Grenzen mehr. Enes Cavusoglu bringt ein Zuspiel perfekt an den Mann bzw. den Kopf vom aufgerückten Phillip Gschwandtner. Der setzt den Kopfball so wuchtig an, dass Goalie Sturmberger zwar spektakulär den Ball kurz berühren darf, doch am Ende über die Torlinie fällt. 0:1 für den ASKÖ Steinbach Schwertberg. Und jetzt brennt die Oktoberfest-Arena in Schiedlberg. Der Aistblock und die mitgereisten Fans außer Rand und Band. Phillip Gschwandtner ist ein würdiger Torschütze, der mit seinem Tun den Weg in die Landesliga ebnet. Wird er doch von Fachleuten als beständigster Spieler der Saison gehandelt. Zwei Aufreger gibt es trotzdem noch, die aber im grün-weißen Rauch ersticken. Markus Brandstetter erhält in seinem letzten Spiel für Schwertberg – er tauscht den Fußball beruflich in Schi – die Rote Karte (85./). Ein Kopfball von Schiedlberg bleibt Minuten vor Spielende knapp über dem Tor.
Mit dem Schlusspfiff von Schiri Mag. Marco Wolfsberger ist es amtlich. Der ASKÖ Steinbach Schwertberg kürt sich nach 2.340 Spielminuten zum Fußball-Meister 2018/19 der Bezirksliga Ost und kehrt nach 5 Jahren in die Landesliga zurück.  

Kommentare nach dem Spiel:
TR Amarildo Zela:„Wenn ich gewusst hätte, dass ich heute soviel Bier trinken muss, wäre ich lieber Dritter geworden!“ (lacht). In solchen Momenten fällt vieles von dir ab. Ich denke, genieße und freue mich unendlich mit diesem stolzen, fantastischen Team!"

Bürgermeister Max Oberleitner: „Der Erfolg dieser Mannschaft liegt in der perfekten Organisation der Nachwuchs-Teams bis ganz nach oben. Uns wurde heute nichts geschenkt, der gegnerische Tormann war sensationell. Mit diesem Meisterstück haben wir uns das Sahnehäubchen abgeschöpft!“

Anmerkung: Getreu dem Hauptsponsor Firma Steinbach Vertriebs GmbH, legte man gesanglich früh morgens des nächsten Tages die noch immer heißen Beine in den Marktbrunnen von Schwertberg und war sich teamlich einig: "We are pool!"

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