29.11.2016, 22:51 Uhr

Die vielfache und vielfältige Flucht vor der Wahrheit

Kommentar der Woche zum Problem mit illegalen aber auch legalen Drogen.

Ein, zwei, vielleicht drei Bier am Abend sind okay. So denken viele von uns. Doch wollen wir es oft nicht wahrhaben, dass schon das der Einstieg in eine Sucht sein kann. Viele von uns wollen, was sogar verständlich ist, mehr, als den Kick. Der Schritt zur Sucht, zum Junkie, zum Alkoholiker ist fließend. Nie erkannt sind wir plötzlich unter denen, die wir selbst am Rande der Gesellschaft verortet hätten. Doch eben dort landet man, ignoriert, übersehen und auch verlacht, wenn man das Problem der Sucht, sei es nach Drogen, aber auch nach Alkohol, nicht erkannt hat. Die viel gescholtenen und oft übersehenen Süchtigen sind kein Problem unserer sozialen Ränder, sie sind mitten unter uns. Oft nicht erkannt, gern übersehen, aber, leider, immer da. Sie, diese "Randgruppe" zu ignorieren, ist, als würden wir uns selbst aufgeben.

Zum Hauptartikel: Hasch und Alkohol sind Spitzenreiter
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