GR-Wahlen: Kampf um „Absolute“ in Eisenstadt

GR-Wahlkampf in der Stadt: ÖVP will Absolute halten, im besten Fall ausbauen, alle anderen würden ein Ende der absoluten Mehrheit befürworten
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  • hochgeladen von Hannes Gsellmann

EISENSTADT. Der Gemeinderat in Eisenstadt setzt sich aus 29 Mitgliedern zusammen. 15 Mandate hält die ÖVP, auf die vor fünf Jahren 50,2 Prozent der Wählerstimmen fielen. Neun Mandate hält derzeit die SPÖ, drei die Grünen und zwei die FPÖ.

Halten oder ausbauen

Die ÖVP hat sich zum Ziel gesetzt, das Ergebnis der letzten Gemeinderatswahl zu halten und im besten Falle noch weiter auszubauen – mit Spitzenkandidat Thomas Steiner als Bürgermeister. Hinter ihm hat er ein Team von 58 Kandidaten. „Persönlichkeiten aus der Mitte der Gesellschaft“, erklärt Steiner, wobei sich unter den ersten 30 Listenplätzen 14 neue Gesichter wiederfinden.

100 Prozent Stadtchef

Die SPÖ hat das große Ziel, die ÖVP-Absolute zu brechen. „Als Bürgermeister will ich Eisenstadt für die Zukunft fit machen und alle zur demokratischen Zusammenarbeit einladen“, bezeichnet Günter Kovacs Zusammenarbeit als eine seiner Stärken.
Kovacs will zu hundert Prozent Stadtchef sein. „Ich werde keine anderen politischen Funktionen annehmen, die mich von der Arbeit für die Stadt ablenken“, will Kovacs Mauscheleien stoppen und steht für transparente, ehrliche und entschlossene Politik.
Dafür schickt die SPÖ 70 Prozent neue Kandidaten, über die Hälfte davon weiblich, ins Rennen.

Neues gestalten

Grüne-Spitzenkandidatin und Bürgermeisterkandidatin Yasmin Dragschitz hat gleiche Ziele: „Wir erwarten uns, dass die absolute ÖVP-Mehrheit nach der Wahl Geschichte ist.“ Dadurch erwartet sich Dragschitz mehr Transparenz und Kontrolle.
Derzeit verfügen die Grünen über drei Mandate. „Bei gleichem Ergebnis bleibt Anja Haider-Waller am 2. Listenplatz. Als Newcomer wird Peter Ötvös als Mobilitätssprecher fungieren“, erklärt die Gemeinderätin, die jedoch ein viertes Mandat anstrebt.

Molnár führt die FPÖ an

Géza Molnár führt die Freiheitlichen ins Rennen. Hinter ihm weitere 41 Kandidaten, davon über 20 Prozent parteifreie Mitstreiter und doppelt so viele wie vor fünf Jahren – mit einem klaren Ziel: „Dem Bruch der ÖVP-Absoluten als ,Wurzel allen Übels' wird alles untergeordnet“, so Molnár, der sich mit Norbert Hofer über einen prominenten Schirmherrn freut und Konstantin Langhans und Gottfried Traxler auf den weiteren Plätzen präsentiert.

Wollen mitbestimmen

Den erstmaligen Einzug in den Eisenstädter Gemeinderat wollen auch die NEOS schaffen, mit Bürgermeisterkandidat Udo Sonnenschein und vier weiteren Kräften rund um Ulli Koch. Ziel ist zumindest ein Sitz, um die Arbeit in der Gemeinde mitzubestimmen. „Nicht links-rechts, sondern Projekte für die Zukunft: dafür werden wir uns einsetzen“, gibt Sonnenschein die Marschroute vor.

Freie Politik Eisenstadt

Außerdem am 1. Oktober am Wahlzettel: die Freie Politik Eisenstadt (FPE) unter LBL-Schirmherrschaft. Spitzenkandidat Wolfgang Spah will mit allen Parteien zusammenarbeiten.

Mit diesem Programm wollen die Parteien die Wähler überzeugen

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