Nach Streit zwischen Geschwistern
Tote bei Messerattacke am Hauptbahnhof

Zwei Stunden lang war der Hauptbahnhof wegen Ermittlungen aufgrund des Mordes gesperrt.
  • Zwei Stunden lang war der Hauptbahnhof wegen Ermittlungen aufgrund des Mordes gesperrt.
  • Foto: Erich Weber
  • hochgeladen von Andrea Peetz

In der Nacht auf heute Dienstag ereignete sich am Öffi-Knotenpunkt in Favoriten ein Blutbad mit tödlichem Ausgang. Eine 25-jährige Frau wurde im Untergeschoß des Hauptbahnhofs mit einem Messer erstochen. Der mutmaßliche Täter ist ihr 21-jähriger Bruder.

FAVORITEN. Zu einer tödlichen Messerattacke ist es gegen 1.30 Uhr am Hauptbahnhof gekommen. Eine 25-jährige Frau war im Verbindungsgang zwischen der U-Bahn-Linie U1 und der Bahnhofshalle unterwegs, wo sie mit einem Mann in Streit geriet. Der 21-Jährige stach schließlich auf sie ein.

Den Sicherheitskräften der ÖBB gelang es, den Mann festzuhalten. Die Polizei traf kurz darauf am Tatort ein. „Die Beamten haben noch versucht, die Frau zu reanimieren. Leider blieben diese Reanimationsversuche erfolglos“, so Polizeisprecher Daniel Fürst.

Streit zwischen Geschwistern

Der genaue Grund für den Mord bzw. den vorhergegangenen Streit ist derzeit laut Auskunft der Polizei noch nicht zur Gänze geklärt. Fest steht nur, dass der Tatverdächtige und die getötete Frau Geschwister – beide mit spanischer Staatsbürgerschaft – sind. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, konnte bereits sicher gestellt werden.

Laut Angaben einer Zeugin, der 32-jährigen Adoptivschwester des Tatverdächtigen, sind die zwei Schwestern nach Wien gereist, um mit ihrem Bruder zu sprechen. Die Frau war zwar zum Tatzeitpunkt ebenfalls am Tatort, blieb allerdings unverletzt.

In einer ersten Befragung durch die einschreitenden Beamten zeigte sich der 21-Jährige geständig. Die Spurenauswertung, weitere Ermittlungen im Umfeld und Vernehmungen etwaiger Zeugen sind im Gange.

Bahnhof für zwei Stunden geschlossen

Die Spurensicherung und Gerichtsmediziner waren noch im Einsatz, als die ersten U-Bahnen und Züge bereits im Hauptbahnhof hielten. Das Gebäude war nur für die Zeit zwischen zwei Uhr und vier Uhr geschlossen. Die Leiche der am Beginn der Bahnhofshalle liegenden Frau wurde mit einem Zelt verdeckt, in dem die Kriminalisten ungestört ihrer Arbeit nachgehen konnten.

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