Gebäude ist nun leer
FSW zieht aus Ex-Arbeiterheim in Favoriten aus – zieht die SPÖ ein?
- De FSW ist aus der Laxenburger Straße ausgezogen. (Archiv)
- Foto: Karl Pufler
- hochgeladen von Karl Pufler
Der Fonds Soziales Wien ist aus dem ehemaligen Arbeiterheim in Favoriten ausgezogen. Das Gebäude in der Laxenburger Straße soll zur neuen Parteizentrale der SPÖ werden. Wie geht es jetzt weiter?
WIEN/FAVORITEN. Seit Jahren ist klar: Die SPÖ möchte aus der alten Parteizentrale ausziehen. Das Gebäude in der Löwelstraße im 1. Bezirk ist inzwischen in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Das Ziel: das ehemalige Arbeiterheim in Favoriten.
Zuletzt schob sich der Umzug immer hinaus. Ursprünglich sprach man in der Partei noch von 2026, zuletzt hieß es, wegen des angespannten Wahljahres 2025 habe man noch keinen Termin festgelegt. Doch nun kommt wieder Bewegung in die Sache.
Angebot an neuer Stelle
Aufmerksamen Anrainerinnen und Anrainern sind Umzugswagen in der Favoritner Laxenburger Straße 8 aufgefallen. Bislang wurden die Räumlichkeiten vom Fonds Soziales Wien (FSW) genutzt. Dieser leitete in der Laxenburger Straße das Chancenhaus "Obdach Favorita".
Im Chancenhaus konnten wohnungslose Erwachsene temporär wohnen und so mit einer Pufferzeit wieder auf die Beine kommen, auch geflüchtete Menschen bekamen einen der mehr als 200 Schlafplätze. Vor Ort sorgte der FSW für vielfältige Betreuung.
- Derzeit nutzt die SPÖ Wien die Zentrale in der Löwelstraße. Das Gebäude ist inzwischen jedoch in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. (Archiv)
- Foto: Barbara Schuster/RMW
- hochgeladen von Barbara Schuster
Wie eine Sprecherin des FSW gegenüber MeinBezirk bestätigt, sind alle Anlaufstellen inzwischen aus dem Haus ausgezogen. Teils hätte man die Angebote an neue Orte umgesiedelt. Was genau mit dem Chancenhaus geplant ist, will der FSW zu einem späteren Zeitpunkt einheitlich informieren. So viel verspricht man: "Es wird ein tolles Projekt."
"Treiben Projekt voran"
Der Umzug bedeutet, das ehemalige Arbeiterheim steht nun leer. Damit ist der nächste Schritt für den Umzug der Wiener und der Bundes-SPÖ gesetzt. Bis die Roten aber die Räume beleben werden, wird es dennoch einige Zeit dauern.
In der künftigen "Festung der Solidarität" soll es neben modernen Arbeitsplätzen, Seminarräumen und einem Archiv Platz für Events und Gastronomie geben. Noch nicht geklärt ist die Frage nach dem Besitz des Gebäudes.
Während der FSW das Seine geleistet hat und sein Angebot jetzt anderswo fortführt, gibt die SPÖ keine neuen Informationen zum Umzug: Wegen der vergangenen intensiven Wahlkämpfe liege "zum jetzigen Zeitpunkt kein abgeschlossener Zeitplan vor. Die Projektverantwortlichen arbeiten jedoch weiterhin daran, das Vorhaben voranzutreiben", erklärt eine Sprecherin der Partei.
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