Hochwasser, Muren, Sturm und Trockenheit
Feuerwehren sind für Katastrophenfall gerüstet
- Bezirksfeuerwehrkommandant Werner Puggl berichtet.
- Foto: FF/KK
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Bezirksfeuerwehrkommandant Werner Puggl berichtet über die Einsatzbereitschaft der Bezirkswehren im Katastrophenfall.
BEZIRK FELDKIRCHEN. Insgesamt 22 Freiwillige Feuerwehren sind bezirksweit aktiv. Die Florianis rücken aber nicht nur zu Brandeinsätzen aus, sondern sind auch bei technischen Hilfeleistungen und im Katastrophenfall gefragt.
KAT-Lager für den Notfall
Die notwendigen Ausrüstungsgegenstände und Hilfsmittel für solche Großeinsätze sind im KAT-Lager der FF Feldkirchen, auf das alle 22 Wehren aus dem Bezirk Zugriff haben, gelagert. In diesem dezentralen KAT-Lager ist das Equipment, das für Unwetter- bzw. Hochwassereinsätze gebraucht wird, vorrätig. Dazu gehören neben einem KAT-Anhänger unter anderem Pumpen, Sandsäcke, Ölbindemittel und Material für Bergungen bei Hochwasser oder Sturmschäden. Es verfügen mittlerweile eigentlich alle Feuerwehren im Bezirk auch über Equipment wie Wasser-Restlos-Sauger, Tauchpumpen oder Sandsäcke. Angedacht ist des Weiteren, dass für die Wehren in den Gemeinden zusätzlich eigene Hochwasserschutzsysteme angekauft werden. Dabei handelt es sich um spezielle Schlauchstecksysteme", berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Werner Puggl.
Bezirk ist gut vorbereitet
"Jede Feuerwehr hat gut ausgebildete Kameraden, die im Falle von z.B. Windwurf die Straßen freischneiden können. Bei Verklausungen wird aufgrund der großen Gefahrenlage ausschließlich mit dem Kranfahrzeug der FF Feldkirchen oder LKWs mit Kran gearbeitet“, weiß Puggl und erläutert weiter, „vom Ausbildungsstand und der Ausrüstung her sind die Bezirksfeuerwehren für den Katstrophenfall gut vorbereitet. Es gibt in den Gemeinden mittlerweile auch die Gefahrenzonenpläne. Da sind die Gefahrenstellen, etwa die Bereiche, wo Bäche über die Ufer treten, eingezeichnet. Das heißt, man kann vorbeugend agieren. Zum Beispiel hat man in Gnesau nach einer Wetterwarnung bereits am Tag vor dem Ereignis anfangen können Hochwasserschutzbauten zu errichten. Somit konnte das Wasser von Häusern ferngehalten und damit Schlimmeres vermieden werden. Wenn eine Wetterwarnung über das LAWZ hereinkommt, stimmt sich der Feuerwehreinsatzstab vorher ab, es werden die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und die Wehren vorgewarnt“.
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