05.10.2017, 08:00 Uhr

Martin Treffner: "Abwanderung ist bei uns kein Thema"

Martin Treffner ist vor allem die wirtschaftliche Stärke im Bezirk ein Anliegen. Er setzt auf enkelgerechte Politik (Foto: Friessnegg)

Martin Treffner kandidiert bei der Nationalratswahl am 15. Oktober im Wahlkreis 2C für die ÖVP.

FELDKIRCHEN (stp). Feldkirchens Bürgermeister Martin Treffner geht in der kommenden Nationalratswahl für die ÖVP ins Rennen. Treffner ist im Wahlkreis 2C (Feldkirchen, Spittal, Hermagor) an dritter Stelle gereiht, auf der Landesliste auf Position 14.

Mitgestalten im Bezirk

Politisch aktiv ist Treffner seit 20 Jahren, wie er erzählt: "Ich war bis 2003 im Feldkirchner Gemeinderat und dann zwölf Jahre Stadtrat, zuständig für Soziales und Familien. Meine damalige Intention, in die Politik zu gehen, war, dass ich mitgestalten wollte und für die Stadt Feldkirchen arbeiten wollte."

Das Amt als Bürgermeister bekleidet Treffner seit den letzten Gemeinderatswahlen. Er bereue seine Entscheidung nicht, wie er anmerkt: "Natürlich plane ich, dass ich weiterhin Bürgermeister bleibe. Mein Ziel ist es Feldkirchen – und damit auch die Region Mittelkärnten – als wirtschaftlichen Standort abzusichern."

Arbeitsplätze, Abwanderung und Infrastruktur

Als wichtige Themen für den Bezirk Feldkirchen nennt Treffner die Wirtschaft, im Besonderen die Sicherung der Arbeitsplätze, aber auch die Aufrechterhaltung der Versorgung und die Sicherheit im Bezirk. Auch mit der Abwanderung in den ländlichen Regionen beschäftigt sich der Bürgermeister. "Bei diesem Thema ist es sehr wichtig, dass die bestehenden Infrastrukturen am Land erhalten bleiben und neue dazukommen. Wir sind von der Abwanderung am Land aber nicht so stark betroffen", erläutert Treffner.

Von den anstehenden Wahlen erhofft sich der ÖVP-Politiker eine Aufbruchsstimmung im Land: "Ich finde, dass Sebastian Kurz ein fähiger Bursche ist. Es soll eine enkelgerechte Politik gemacht werden. Denn Politik heißt auch, etwas für die Nachkommen zu hinterlassen."

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