Medaillenregen für die Landjugend Salzburg bei der Bundesprojektprämierung 2017

Gold für das Projekt der Landjugend Bezirk Flachgau: 1. Reihe stehend v.l.n.r: Bundesleiter der LJÖ Martin Stieglbauer, Abg.z.NR, StR Mag. Peter Weidinger, Vizepräsidentin der LK Stmk Maria Pein, LHStv.in Dr.in Beate Prettner, Präsident der LK Ktn ÖR Ing. Johann Mößler, Kammeramtsdirektor der LK Ktn DI Hans Mikl, Bundesleiterin der LJÖ Julia Saurwein; 2. Reihe kniend v.l.n.r: Matthias Huber, Julia Kaserer , David Schitter, Franziska Niederreiter, Sandra Kühleitner, Matthias Mösl, Markus Aigner
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  • Gold für das Projekt der Landjugend Bezirk Flachgau: 1. Reihe stehend v.l.n.r: Bundesleiter der LJÖ Martin Stieglbauer, Abg.z.NR, StR Mag. Peter Weidinger, Vizepräsidentin der LK Stmk Maria Pein, LHStv.in Dr.in Beate Prettner, Präsident der LK Ktn ÖR Ing. Johann Mößler, Kammeramtsdirektor der LK Ktn DI Hans Mikl, Bundesleiterin der LJÖ Julia Saurwein; 2. Reihe kniend v.l.n.r: Matthias Huber, Julia Kaserer , David Schitter, Franziska Niederreiter, Sandra Kühleitner, Matthias Mösl, Markus Aigner
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Am Samstag, den 25. November 2017 fand die Bundesprojektprämierung, das BestOf, der Landjugend Österreich im Congress Center Villach statt. Aus allen Bundesländern wurden die besten Projekte eingereicht und in den Kategorien Erfolgreich teilgenommen, Bronze, Silber und Gold prämiert. Insgesamt stellten sich 39 ehrenamtliche Projekte der Bewertung der Jury. Salzburg schnitt als erfolgreichstes Bundesland ab.

Villach. Die diesjährige Bundesprojektprämierung hätte nicht erfolgreicher für das Bundesland Salzburg laufen können. 4x Gold, 1x Silber und 1x Bronze – so liest sich die Medaillenausbeute der Landjugend Salzburg. „Wir sind so stolz auf unsere Orts- und Bezirksgruppen. Sie haben unzählige ehrenamtliche Stunden in die Projektarbeit gesteckt, umso schöner ist es nun, bei den besten Projekten österreichweit mitzuspielen“, so die Landesleitung der Landjugend Salzburg Karin Asen und Maximilian Brugger.

Gold für die Landjugend Bezirk Flachgau und Landjugend Schleedorf
In der freien Natur und auch in Gärten helfen viele Nützlinge durch Bestäubung und als kostenlose biologische „Schädlingsbekämpfer“, das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Doch durch Umwelteinflüsse wie Klimawandel, Umweltverschmutzung oder Lebensraumzerstörung wird den Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen, Ohrwürmern, Wespen usw. die Arbeit sehr schwer gemacht. Bereits Einstein wusste: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.” Unter diesem Projektgedanken startete die Landjugend Bezirk Flachgau ihr Projekt „Kleiner Nützling. Große Wirkung“. Die Flachgauer Ortsgruppen wurden gebeten, in ihrer Gemeinde an einem wettersicheren Platz ein kreatives Nützlingshotel zu errichten. Es soll den Schädlingsbekämpfern als sicheres Zuhause dienen, wobei Passanten die Möglichkeit zum Betrachten haben und bestenfalls ein Nachbaueffekt entstehen soll. Dabei war die Verwendung von natürlichen Rohmaterialien besonders wichtig. Um die Bewusstseinsbildung hinter dem Projekt zu verstärken und in die Öffentlichkeit hinauszutragen, erhielten die Ortsgruppen eine Infotafel mit dem Projektgedanken und Samen für eine Bienenweide, welche neben den Nützlingshotels gesät wurde. Die 14 neuerrichteten Nützlingshotels wurden anschließend von einer Fachjury bewertet und die drei besten Umsetzungen prämiert. „Die Ortsgruppen haben die kreative Umsetzung und damit auch den enormen Zeitaufwand sehr ernst genommen und sehr aufwendige Nützlingshotels errichtet. Aber ganz besonders hat mich der Zusammenhalt aller Flachgauer Ortsgruppen imponiert, wodurch das Projekt erst umgesetzt werden konnte“, so Projektleiter und ehemaliger Bezirksobmann der Landjugend Bezirk Flachgau Matthias Mösl.

Auch die Landjugend Schleedorf weiß von erfolgreicher Projektarbeit ein Lied zu singen. Unter dem Projekttitel „Die Zukunft liegt in unserer Jugend“ wurde im neuen Lebensgarten der Gemeinde Schleedorf ein Landjugend-Platz integriert. Der Lebensgarten wurde um eine alte Linde, welche bei der Gründung der Landjugend Schleedorf gepflanzt wurde, erbaut. Geschmückt mit einem Konglomeratsstein, aus welchem ebenfalls die Pfarrkirche erbaut wurde, einem Schlehdorn, von welchem der Ortsname abstammt, heimischem Lavendel und einem Metallschild mit dem Landjugend-Logo hat sich die Ortsgruppe in der Gemeinde verewigt. Zusätzlich zum Landjugend-Platz hat sich die Ortsgruppe intensiv bei der Errichtung des Lebensgartens beteiligt. So wurde in Zusammenarbeit mit Freiwilligen, weiteren Vereinen und Flüchtlingen eine Pergola, eine überdachte Sitzmöglichkeit, erbaut. Außerdem erhielt die Ortsgruppe die Möglichkeit, sich als einziger ehrenamtlicher Verein auf einer Infotafel zu präsentieren. Zusätzlich war die Ortsgruppe für die Einweihungsfeier des Lebengartens hauptverantwortlich, bei der auch Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer begrüßt wurde.

Bronze für die Landjugend St. Georgen bei Salzburg

Zu viel im Kleiderschrank und trotzdem nichts anzuziehen? Viele Frauen und Männer kennen dieses Problem. Meistens sind die einzelnen Kleidungsstücke noch in einwandfreier Verfassung und könnten ohne weiteres von anderen Personen getragen werden. Zusätzlich dazu ist Trachtenbekleidung sehr oft ein großer Kostenaufwand und nicht für jede Person leistbar. Die Landjugend St. Georgen bei Salzburg hat sich dem Thema angenommen und unter dem Titel „Kropfbandl & Haferlschuach“ eine Trachtentauschbörse organisiert. Alle Interessierten aus der Gemeinde und Umgebung erhielten am 22. April 2017 die Möglichkeit, ihre nicht mehr getragene Trachtenbekleidung weiterzugeben bzw. günstig zu erkaufen. 15 % des Verkaufserlöses wurden einbehalten und an den Sozialen Dienst St. Georgen gespendet.

Gold für das Jahresschwerpunktthema der Landjugend Salzburg

Die Landjugend Salzburg reichte das Jahresschwerpunktthema „Vielfalt Regionalität – Salzburg & seine Qualität“ beim bundesweiten Projektwettbewerb ein und konnte ebenso die Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Dabei ist es das Ziel der größten Jugendorganisation Salzburgs, die Vielseitigkeit und die Potenziale der einzelnen Gaue und Regionen aufzuzeigen. Die Landjugend lenkt die Aufmerksamkeit auf regionale Ressourcen, die das Bundesland so lebenswert und einzigartig machen und mahnt gleichzeitig zum schonenden Umgang. Mit der Workshopreihe „Altes Handwerk neu erleben“, der Erstellung und Produktion des neuen Volksliederbuches „Hoamatklong“, welches feierlich im Rahmen des 1. Volksliedersymposiums vorgestellt wurde, der Verteilaktion der Infotafeln mit einem salzburgtypischen Laubbaum in über 70 Gemeinden Salzburgs und dem Fotowettbewerb „Wir suchen die schönste Erntekrone Salzburgs“ hat die Landjugend Salzburg im gesamten Bundesland Statements zum Jahresschwerpunktthema gesetzt.

Gold erreichte ebenfalls das Projekt „Huck di her, semma mehr“ der Landjugend Bezirk Lungau bei dem neun Ortsgruppen verschiedene Bankerl an besonderen Plätzen in ihren Gemeinden aufstellten. „Mit der Kraft der Jugend & dem Rat der Alten die Heimat erhalten“ – lautete der Projekttitel der Landjugend Gastein, die mit einem Erntedankumzug mit 37 Wägen mit Silber ausgezeichnet wurde.

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