05.10.2016, 17:15 Uhr

"Jo, wir sand mit'm Radl do": Gesunde Mitarbeiter als Erfolgsgarant für Unternehmen

Radeln für die Gesundheit: Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (rechts), Stefan Baumgartner von der SGKK (links) und Peter Kowatsch (Mitte) von AVOS und AMD Salzburg sind im Auftrag der betrieblichen Gesundheitsförderung unterwegs. (Foto: AMD Salzburg)

Auf einer Tour durch den Flachgau wurden betriebliche Gesundheitsschätze entdeckt.

FLACHGAU (ap). Auf eine Entdeckungstour zu fünf Flachgauer Betrieben, welche die betriebliche Gesundheitsförderung umsetzen, begab sich LT-Präs. Brigitta Pallauf auf dem E-Bike. Denn sie ist überzeugt, dass Gesundheitsvorsorge im betrieblichen Kontext immer wichtiger wird.

Sport und ein adäquates Umfeld

„Die Würde eines Menschen und seine Gesundheit sind unantastbar“, so GF Peter Ebster von Ebster Bau. Aus diesem Leitsatz sei die Idee zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Ebster Bau-Gruppe entstanden. Heute ist Peter Ebster mit seinem Team einer der Vorreiter, die Gesundheit im Betrieb fördern und erfolgreich im Unternehmen verankern. „Wir fördern Gesundheit in allen Bereichen unseres Betriebes. Neben klassischen Maßnahmen wie Laufveranstaltungen, Grillkurse und Fitness im Betrieb sind uns eine gesunde Arbeitsumgebung und funktionstüchtige Arbeitsmitteln, die unsere Arbeit erleichtern, viel wert“, so Peter Ebster. Beispielsweise wurde eine Arbeitshose unter Mitarbeit der Beschäftigten designt, die 14 abweichende Elemente zu den Standardarbeitshosen hat. So konnte der Komfort und die Sicherheit der Mitarbeitenden deutlich verbessert werden.

Gesund und leistungsfähig

Die Beteiligung der Mitarbeitenden stellt in der Betrieblichen Gesundheitsförderung einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Das wissen auch die BGF zertifizierten Betriebe Raiffeisenbank Straßwalchen und das Familien- und Sozialzentrum Henndorf vom Hilfswerk Salzburg. Kurt Nagl, BGF-Beauftragter der Raiffeisenbank Straßwalchen: „Wir stellen die Beteiligung und Partizipation der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt. Wichtig für Betriebe ist den ersten Schritt zu machen – dann kann man sich auf die Lösungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden verlassen.“ Das kann auch Claudia Petschl, Leiterin vom Familien- und Sozialzentrum Henndorf des Hilfswerk Salzburg bestätigen: „Unseren Mitarbeitenden soll es gut gehen. BGF hilft, dass die Mitarbeitenden eingebunden sind und wir wirklich Gesundheitsmaßnahmen umsetzen, die sie wollen.“

Gesundheitsbewusstsein steigern

„Vorsorge und Gesundheit bekommen in den Betrieben einen immer höheren Stellenwert“, ist LT-Präs. Brigitta Pallauf überzeugt. Sie begleitete die Reise durch Flachgaus Betriebe und ist erfreut: „Diese Fürsorge, die Betriebe leisten, lohnt sich und gibt Mitarbeitende die Möglichkeit, Energie und Kraft zu schöpfen. Außerdem erhöht sie ihre Leistungsfähigkeit.“

ZUR SACHE

Diese Betreibe setzen die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) um und wurden deshalb besucht: Happy Bike Buchner, Reindl Kältetechnik, Familien- und Sozialzentrum Henndorf vom Hilfswerk Salzburg, Ebster Bau und die Raiffeisenbank Straßwalchen
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