Patienten profitieren vom steigenden tageschirurgischen Angebot im LKH Freistadt

Primar Norbert Fritsch, Ärztlicher Direktor am LKH Freistadt.
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FREISTADT. Die Vorteile einer tageschirurgischen Behandlung liegen auf der Hand. Die kurze Verweildauer im Spital kommt dem Wunsch vieler Patienten entgegen. Die hohe Zufriedenheit und die vielen positiven Rückmeldungen der tagesklinischen Patienten bestätigen dies. Das Landeskrankenhaus Freistadt bietet eine Vielzahl an tageschirurgischen Angeboten im professionellen Umfeld an. Die fortschreitende OP-Technik, verbesserte Anästhesieverfahren und die Expertise der Ärztenmachen dies möglich.
„Unter ‚tageschirurgischen Operationen’ versteht man Eingriffe, bei denen die Patienten nicht über Nacht aufgenommen werden müssen. Das wird selbstverständlich bei jedem Fall individuell abgeklärt. Natürlich hat die Patientensicherheit immerhöchste Priorität. Dank hochmoderner Operationstechniken und Anästhesieverfahren wird das Spektrum der Operationen, die im Tagesklinik-Modus angeboten werden können, immer größer. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Patienten“, informiert Primar Norbert Fritsch, Ärztlicher Leiter des LKH.

Oft empfindet man die Erholungsphase in den eigenen vier Wänden als angenehmer: Man kann im eigenen Bett schlafen und mit Vertrauenspersonen in Kontakt bleiben – ein Aspekt, der vor allem für ältere Menschen wichtig ist. Auch die Wartezeiten auf den Eingriff selbst sind kürzer.

Der Ablauf einer Tages-OP

Ein tagesklinischer Aufenthalt im LKH Freistadt beginnt weit vor dem eigentlichen Eingriff mit einem Termin in der Anästhesie-Ambulanz. Der gesamte Ablauf wird bereits im Vorfeld festgelegt und es erfolgt ein ausführliches Aufklärungsgespräch, sowohl mit dem Anästesisten, als auch mit dem Chirurgen. Eine für den Eingriff angelegte „OP-Mappe“ begleitet den gesamten Weg und beinhaltet alles für die Behandlung Relevante (z. B. auch Vorbefunde).
Nach dem Eingriff werden die Patienten wie nach jeder anderen OP beobachtet. Sofern sich dieser wohlfühlt, kann er nach wenigen Stunden nach Hause gehen. Rechtzeitig wird der Angehörige oder eine Vertrauensperson informiert, wann der Patient abgeholt werden kann und was bei der Betreuung zuhause zu beachten ist. In der postoperativen Versorgung wird zudem auf eine enge Zusammenarbeit mit den überweisenden Ärzten gesetzt. Das Verbandwechseln oder das Ziehen der Fäden erfolgt entweder im Krankenhaus oder beim Hausarzt. Um zu gewährleisen, dass es zu keinen Komplikationen kommt, steht rund um die Uhr ein Facharzt telefonisch zur Verfügung. Im Bedarfsfall kann auch die die Ambulanz im Krankenhaus aufgesucht werden.
„Die Operation von Bauchwandbrüchen und Varizen, besser bekannt als Krampfadern, sind zum Beispiel sehr gut für einen tageschirurgischen Eingriff geeignet“, sagt Primar Otto Reindl, Leiter der Abteilung für Chirurgie am LKH Freistadt. „Es war eine rundum positive Erfahrung“, berichtet Franz Kiesenhofer, der am LKH Freistadt tagesklinisch Leistenbruch operiert wurde.

Tageschirurgie

Tageschirurgische Eingriffe am LKH Freistadt sind möglich bei:  Arthroskopische OPs des Kniegelenks, Curettagen, Hallux oder Hammerzehen-OP, Herzschrittmacher-Implantation, Karpaltunnelsyndrom, Metallentfernung nach Knochenbrüchen, Nabel-, Narben- und Leistenhernien, proktologische Eingriffe (Hämorrhoiden, Analfisteln) und Varizen/ Krampfaderoperationen

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