Makerspace
Offene Kreativwerkstatt für alle im Softwarepark Hagenberg
- Beste Stimmung bei der Eröffnung des Makerspaces Stiwa Amsec in Hagenberg. Von links: Jonas Schmidbauer, Sascha Schwarz-Greiner, Amtsleiterin Gerda Brettbacher, Peter Sticht und Bürgermeister David Bergsmann.
- Foto: Stiwa
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Gemeinsam forschen und zusammen nach Lösungen suchen – das ist das Ziel des Kooperationsprojektes "Makerspace Hagenberg". Dazu gehört ein Makerspace direkt im Gebäude der Fachhochschule, der seit vergangenem Semester von einem eigenen Studenten-Verein betrieben wird. Erweitert wird dieser nun durch den Makerspace der Firma Stiwa im Veranstaltungszentrum Amsec.
HAGENBERG. Der Makerspace Stiwa Amsec bietet eine Reihe modernster Technologien und Werkzeuge, die der Öffentlichkeit zur freien Verfügung stehen. Studierende, aber auch Mitarbeiter von Firmen sowie Schulen, können sich dort in entspannter Atmosphäre treffen, um gemeinsam an zukunftsweisenden Projekten zu arbeiten. Das Kooperationsprojekt "Makerspace Hagenberg" ist ein weiteres musterhaftes Beispiel, wie im Softwarepark Forschung, Ausbildung und Wirtschaft ineinandergreifen.
- Gemeinsam tüfteln und ausprobieren können Studenten, Schüler und Firmen im neuen Makerspace.
- Foto: Stiwa
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Modernste Technik zur freien Verfügung
„Gemeinsam mit der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien der Fachhochschule Oberösterreich verwirklichten wir mit dem Makerspace Hagenberg die Idee einer Kreativwerkstatt, die für alle offen und zugänglich ist“
sagt Peter Sticht, Geschäftsführer der Stiwa Group. Der Automations-, Produktions- und Softwarespezialist mit Hauptsitz in Attnang-Puchheim war mit der Softwaresparte eines der ersten Unternehmen, das sich im Softwarepark in Hagenberg ansiedelte. „Die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und der positive innovative Spirit des gesamten Umfeldes hier in Hagenberg waren seit Anbeginn eine wichtige Inspirationsquelle für unser Unternehmen“, betont Sticht. Der Makerspace führt diesen Gedanken weiter: Ziel ist es, innovativen und kreativen Menschen durch die Bereitstellung modernster Technologien die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen einfach in die Tat umzusetzen.
- Peter Sticht, Geschäftsführer der Stiwa Group.
- Foto: Stiwa
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Der Automations-, Produktions- und Softwarespezialist mit Hauptsitz in Attnang-Puchheim war mit der Softwaresparte eines der ersten Unternehmen, das sich im Softwarepark in Hagenberg ansiedelte. „Die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und der positive innovative Spirit des gesamten Umfeldes hier in Hagenberg waren seit Anbeginn eine wichtige Inspirationsquelle für unser Unternehmen“, betont Sticht. Der Makerspace führt diesen Gedanken weiter: Ziel ist es, innovativen und kreativen Menschen durch die Bereitstellung modernster Technologien die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen einfach in die Tat umzusetzen.
- Auch eine Virtual-Reality-Ecke steht im Makerspace im Softwarepark Hagenberg zur Verfügung.
- Foto: Stiwa
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Große Ideen für die Zukunft
Für Michael Pauditz, Initiator des Makerspaces Stiwa Amsec und Bereichsleiter für Innovation und Software-Entwicklung bei der Stiwa-Gruppe, ist der Makerspace "ein idealer Ort, um problemlösendes Denken und Kreativität zu fördern."
- Makerspace-Initiator Michael Pauditz.
- Foto: Stiwa
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Es kann ausprobiert, konstruiert und programmiert werden. Dadurch entstehen aus Plänen konkrete Ergebnisse oder auch neue Problemstellungen, an deren Lösung gemeinsam getüftelt wird. Pauditz ist überzeugt:
"Aus kreativen kleinen Einzelerfolgen können im Makerspace große Ideen und Perspektiven für die Zukunft entstehen.“
- Der Makerspace in Hagenberg ist eine Kreativwerkstatt, die für alle offen und zugänglich ist.
- Foto: Stiwa
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Veranstaltungen und Workshops geplant
Sascha Schwarz-Greiner und Jonas Schmidbauer sind bei Stiwa die Ansprechpartner für den Makerspace. Auch sie sehen das offene Kreativlabor als "wertvolle Chance, ohne Zeit- und Ergebnisdruck an neuen, mitunter originellen Hilfskonstruktionen für auftretende Probleme zu arbeiten". In Zukunft sind außerdem verschiedene Expertenvorträge, Workshops und Führungen geplant. Diese sollen einen Einblick geben, warum und wie "kleine Technologien" Wegbereiter für die großen Produktionstechnologien der Zukunft sind.
Spielerisch Begeisterung für IT und Technik fördern
Das Eröffnungsevent des Makerspaces Stiwa Amsec Ende April war zeitgleich der Startschuss für Gespräche zu konkreten Workshopangeboten mit HTL-Schulklassen beziehungsweise Studienlehrgängen der Fachhochschule. Einige Studenten nutzen die Werkstätte bereits. Ihnen steht während der Öffnungszeiten immer eine helfende Hand zur Seite, die Fragen beantwortet und Tipps gibt. Auch die beiden Stiwa-Lehrlinge Jakob Ranzenhofer und Franz Aguillo finden die Möglichkeit, im Makerspace mit hochwertigem Equipment arbeiten zu können, "ziemlich nice". Zur Verfügung stehen verschiedene 3D-Drucker, Elektronikbaugruppen wie Arduino und Raspberry PI sowie eine Virtual Reality-Ecke. Diese können sie auch für private Zwecke nutzen.
- "Schon ziemlich nice" findet Stiwa-Lehrling Franz Aguillo den neuen Makerspace.
- Foto: Stiwa
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ZUR SACHE
Öffnungszeiten Makerspace: Dienstag bis Donnerstag von 12 bis 19 Uhr.
Weitere Infos und Anmeldung: makerspace-hagenberg.at
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