Keine Spielwaren & Gartenmöbel mehr
A. Haberkorn spezialisiert sich auf technische Textilien

A.-Haberkorn-Geschäftsführer Andreas Pleninger
  • A.-Haberkorn-Geschäftsführer Andreas Pleninger
  • Foto: A. Haberkorn
  • hochgeladen von Elisabeth Klein

FREISTADT. Bis November 2019 war die Zukunft von A. Haberkorn ungewiss. Dann hat der Familienstamm rund um Alexander Haberkorn mehrheitlich die Anteile des Unternehmens übernommen und damit eine klare Gesellschafterstruktur geschaffen. In den vergangenen Monaten habe man mit potenziellen Investoren Gespräche geführt und Möglichkeiten ausgelotet, den Groß- und Einzelhandel mit Spielzeug und Gartenmöbeln weiterzuführen. Nun ist eine Entscheidung gefallen: "Die Eigentümer haben beschlossen, sich von den Sparten Einzelhandel und Großhandel zu trennen", sagt Andreas Pleninger, Geschäftsführer von A. Haberkorn. "Wir werden uns ab sofort ausschließlich auf die Produktion von technischen Textilien wie Feuerwehrschläuche, Gurte oder Absturzsicherungen konzentrieren." Hier sehe man große Wettbewerbsvorteile und Wachstumschancen. Darüber hinaus sei man an der Entwicklung von innovativen Produkten beteiligt. "Wir arbeiten auch an einem Forschungsprojekt mit der Technischen Uni Dresden. Ziel ist es, in diesem Bereich nach vorne zu stürmen", betont Pleninger.

Hausmann übernahm Spielwaren-Großhandel

Der Spielwaren-Großhandel wurde Mitte März an den steirischen Spielwarenhersteller Hausmann verkauft, der auch 20 Mitarbeiter übernommen hat. Der Großhandel-Standort für Spielwaren und Babyartikel in der Freistädter Werndlstraße läuft also unter neuem Namen weiter. Für 35 weitere Mitarbeiter wurden großteils einvernehmliche Lösungen gefunden. "Weitere Stellenkürzungen sind nicht geplant", betont der Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, das im Vorjahr sein 100-jähriges Jubiläum feierte. "Trotz persönlicher Miseren, welche die Entlassungen nun mal für die Betroffenen sind, ist das Arbeitsklima überraschend positiv. Unser Ziel ist es jetzt, die Corona-Krise nicht zu stark wirken zu lassen." Derzeit habe man ein Auftragsvolumen von etwa 40 Prozent. Jedoch seien durch die Pandemie auch neue Kunden dazugekommen, etwa aus Italien.

A. Haberkorn

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