Der perfekte Mix: Dieses Bier kann man nicht brauen

Peter Krammer (Geschäftsführer Brauerei Hofstetten, Ewald Pöschko (Geschäftsführer Braucommune in Freistadt), Markus Reitinger (Verkauf Brauerei Schlägl), Reinhard Bayer (Braumeister Brauerei Schlägl), Markus Thaller (Braumeister Brauerei Hofstetten), Felix Schiffner (Sohn von Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner)
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  • Peter Krammer (Geschäftsführer Brauerei Hofstetten, Ewald Pöschko (Geschäftsführer Braucommune in Freistadt), Markus Reitinger (Verkauf Brauerei Schlägl), Reinhard Bayer (Braumeister Brauerei Schlägl), Markus Thaller (Braumeister Brauerei Hofstetten), Felix Schiffner (Sohn von Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner)
  • Foto: Pramhofer
  • hochgeladen von Elisabeth Hostinar

FREISTADT. 2017 wurden weltweit das erste Mal fertige Biere verschiedener Brauereien kombiniert. Dadurch entstand ein völlig neues Produkt, das bei den Kunden mehr als gut ankam und sehr rasch ausverkauft war. 
Die zweite Edition 2018 vom Bierviertel Cuvée ist ab sofort im regionalen Handel und in den Mitgliedsbrauereien erhältlich. Damit möglichst viele Bierliebhaber diesen perfekten Mix bekommen, wurde heuer dreimal mehr Cuvée auf den Markt gebracht.
"Was mich selbst so fasziniert ist, dass man dieses Bier nicht brauen kann", so der Geschäftsführer der Braucommune Freistadt, Ewald Pöschko.

Intensive Zusammenarbeit


Bierviertel nennt sich der Verein, der aus vier Mitgliedern besteht. Drei davon sind Brauereien: Die Braucommune in Freistadt, die Privatbrauerei Hofstetten und die Stiftsbrauerei Schlägl. Das vierte Mitglied ist Karl Schiffner, Biersommelier-Weltmeister und Wirt des Biergasthauses Schiffner. Wenn drei Brauereien und ein Gastronom eine Biercuvée kreieren, ist es ein Zeichen der langjährigen und intensiven Zusammenarbeit.

Perfektes Zusammenspiel


Die Diplom-Biersommeliere beschreiben das neue Cuvée ganz poetisch: "Eine wunderschöne, leuchtende Kupferfarbe mit orangem Schimmer und festem, cremigem Schaum zieht alle Blicke auf sich. Dem einladenden Fruchtduft, gespickt mit schokoladigen Tönen, folgt ein weicher, karamelliger Malzkörper mit würziger Hopfenfrische. Der Geschmack ist durch das Zusammenspiel der Aromen dieser unterschiedlichen Biere einzigartig. Die Fruchtigkeit des Schlägl Stifter Bieres, die Rösttöne vom Freistädter Rotschopf, karamellige Malznoten vom Hofstettner Granit und eine auffallende, wohlig eingebaute Bittere des Schiffner‘schen Champion Bitter finden gut zueinander. Die Harmonie der „Bierviertler“ widerspiegelt sich hier deutlich und steigert die Trinkfreude. "Es ist ein Bier für Genussmenschen", bringt es Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner aus Aigen-Schlägl auf den Punkt.
Dass es nicht so einfach ist, verschiedene Biersorten zu einem perfekten Ergebnis zu mischen, erklärt der Freistädter Braumeister Johannes Leitner: "Gemischt wird in Freistadt. Die Biere werden mit einem Tankwagen angeliefert. Man muss dabei ganz behutsam vorgehen und möglichst sauerstofffrei arbeiten. Die Mischung wird im Anschluss vorsichtig durchrieselt und dann noch filtriert."

Mischverhältnis geheim

Das Cuvée 2018, von dem es 60.000 Flaschen gibt, hat 5,5 % Alkoholgehalt
 und 12,8° Stammwürze. Nur ein Geheimnis bleibt: Das Mischverhältnis wollen die Bierviertler Braumeister nicht preisgeben.

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