Reinigungskräfte müssen viel wissen
Von vielen Putzjobs kann man nicht leben

BEZIRK FREISTADT. Der "Tag der Putzfrau", der dieser Tage begangen wird, macht auf die Probleme aber auch Jobchancen in diesem Berufsfeld aufmerksam.
Das niemand mehr als Reinigungskraft arbeiten will, stimmt bei weitem nicht. "Von den derzeit 850 vorgemerkten Arbeitslosen suchen immerhin 62 einen Job als Reinigungskraft. Es sind aber ausschließlich Frauen", weiß der Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice Freistadt, Alois Rudlstorfer.
Von den 62 Personen, die einen Reinigungsjob suchen, haben 56 lediglich einen Hauptschulabschluss oder nicht einmal diesen. "Da höherwertige Jobs diesem Personenkreis sehr oft nicht zur Verfügung stehen, versuchen sie es eben als Reinigungskraft", so Rudlstorfer.
Dass es nicht leicht ist, einen Job im Reinigungsbereich zu bekommen, vom dem man auch leben kann, zeigt die Tatsache, dass im Bezirk derzeit nur neun Reinigungsstellen ausgeschrieben sind und drei davon nur ein geringfügiges Dienstverhältnis ermöglichen. Die restlichen sechs sind Teilzeitjobs. "Dabei sind die Anforderungen an Reinigungskräfte gar nicht so ohne. Kenntnis über verschiedene Reinigungsmittel, gefährliche Stoffe, unterschiedliche Beschaffenheit der zu reinigenden Gegenstände beziehungsweise Böden sindumbedingt erforderlich", weiß der AMS-Chef.

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