Brand soll nicht brennen

Für die Brennerei zeichnet Josef Hochmair verantwortlich (li). Sohn Markus ist für die Vermarktung zuständig.
  • Für die Brennerei zeichnet Josef Hochmair verantwortlich (li). Sohn Markus ist für die Vermarktung zuständig.
  • hochgeladen von Margit Koudelka

WALLERN (mak). Hochbetrieb herrscht derzeit auf dem Malznerhof der Familie Hochmair. Laufend werden verschiedene Früchte reif, und die wollen rasch geerntet und zu Schnaps verarbeitet werden. Die schnelle Verarbeitung ist aber nur eines der Kriterien, die einen Brand zum Prädikat "edel" verhelfen.
Was einen Edelbrand von einem Sauhäuternen unterscheidet, erklärt Josef Hochmair so: "Der erste Eindruck beim Geruch sagt am meisten aus. Grobe Fehler erkennt man sofort am medizinischen Geruch nach Kleber. Das darf auf keinen Fall sein. Man soll die Frucht erkennen und der Schnaps sollte beim Trinken nicht brennen." Er rät, aus einem Glas zu trinken, das nach oben hin weiter wird. Am besten genießt man den Schnaps schluckweise und lässt ihn etwas im Mund, ähnlich wie beim Wein.

Welcher Brand wozu
Zu Desserts empfiehlt Hochmair fruchtige Sorten, wie Beeren, Marille oder Williamsbirne. Zu deftigen Speisen passen Zwetschke, Kirsche oder Getreidebrände besonders gut. Kaum ein Früchtchen wird am Malznerhof nicht zu Schnaps oder Likör verarbeitet. Neben den traditionellen Sorten, wie Apfel, Birne und Zwetschke produzieren die Hochmairs auch Hochprozentiges aus Mandarinen, Ingwer oder Karotte. Aber auch Whiskey und Rum gehören zum Sortiment, das aus etwa 50 verschiedenen Sorten besteht. Die Rote Williamsbirne haben seine Kunden übrigens am liebsten. Nicht immer sind aber alle Brände erhältlich. "Wir kaufen keine Marillen aus dem Ausland. Wenn wir bei uns keine bekommen, gibt es eben in einem Jahr keinen Marillenschnaps", erzählt Josef Hochmair.

Bio war keine Schnapsidee
Ihren Hof bewirtschaften die Hochmairs seit 17 Jahren biologisch. Die Idee dazu stammt von Sohn Markus, und das war alles andere als eine Schnapsidee. Man genießt so mehrfach ausgezeichnete Produkte – darunter "Destillata"-Siege und "A la Carte-Meisterbrenner"-Titel – in Bioqualität.
Brände vom Malznerhof kann man aber nicht nur trinken, man kann sie auch essen. Der Schokoladenhersteller Zotter hat Schokokreationen im Sortiment, die Brände vom Malznerhof enthalten. Diese Schokoladen und natürlich Edelbrände, Liköre, Säfte und Essige sind im Hofladen in Mauer erhältlich, aber auch in den Regionalabteilungen im Handel, in der Gastronomie und beim jährlichen Weihnachtsmarkt am letzten November-Wochenende auf dem Malznerhof.

Autor:

Margit Koudelka aus Grieskirchen & Eferding

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