23.11.2017, 15:56 Uhr

Harmonischer Wahlkampf in St. Agatha

(Foto: BRS)
ST. AGATHA (fui). 1.752 Agathenser werden am Sonntag, 3. Dezember an die Wahlurne zur Wahl eines neuen Bürgermeisters gebeten. Zwei Kandidaten stehen dabei zur Auswahl: Konrad Baschinger, Gemeinderat der SPÖ und Manfred Mühlböck, seit 1992 für die ÖVP im Gemeinderat. Im Gegensatz zu anderen Wahlkämpfen der jüngeren Vergangenheit, kam der Bürgermeisterwahlkampf in St. Agatha ganz ohne Schmutzkampagnen und Seitenhieben aus. Im Gespräch mit der BezirksRundschau betonen beide Kandidaten die konstruktive Zusammenarbeit in der Gemeinde, die auch in Zukunft so weiter funktionieren soll: "Gemeinsamkeit und Zusammenhalt ist vordergründig für eine Gemeinde wie St. Agatha. Wir haben im Gemeinderat in den letzten Jahren gut zusammengearbeitet und das soll auch weiterhin der Fall sein", erklärt Manfred Mühlböck (ÖVP), der seit August vorübergehend die Amtsgeschäfte leitet. Konrad Baschinger (SPÖ) schlägt ähnliche Töne an: "So oder so, die Zusammenarbeit ist wichtig und die soll auch weiterhin funktionieren."

Breitbandausbau und Turnsaalsanierung

Zu den großen Baustellen, die beide Kandidaten angehen wollen, zählt die Sanierung des Turnsaals und der Schulausspeisung sowie der Breitbandausbau. Mühlböck und Baschinger sind auch beide für den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote in der Gemeinde, denn Kindergarten und Volksschule bieten nur zweimal in der Woche eine Nachmittagsbetreuung. Baschinger hat daneben noch weitere Anliegen: "Langfristig möchten wir ein Betreubares Wohnen direkt im Ortszentrum anbieten. Als kontinuierlich wachsende Gemeinde wird auch die Erschließung von Baugründen wichtig."
"Instandhaltung und Ausbau der Infrastruktur werden auch künftig wichtige Themen für die Gemeinde bleiben", erklärt Mühlböck.

Wer von den beiden Kandidaten das Rennen macht, wird sich dann am 3. Dezember zeigen. Bisher hatte keiner der beiden das Amt des Bürgermeisters inne. Bei der letzten Gemeinderatswahl von St. Agatha im Jahr 2015 entfielen 61,4 Prozent der Stimmen auf die ÖVP, 16,2 Prozent auf die SPÖ und 22,5 Prozent auf die FPÖ.
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