Gasthof Vollmann, Neusiedl: Im Herzen der Obst-Region

Im Gasthof von Dagmar und Edwin Vollmann spielen Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung eine große Rolle.
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  • Im Gasthof von Dagmar und Edwin Vollmann spielen Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung eine große Rolle.
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Edwin Vollmann hat es gut. Wenn er für die Küche in seinem Gasthof in Neusiedl bei Güssing vitaminreiche Zutaten benötigt, hat er in der größten Obstbaugemeinde des Burgenlandes die volle Auswahl quasi vor der Haustür.

"Kukmirner Obst wird bei uns für Hauptspeisen genauso verwendet wie für Nachspeisen", erklärt Vollmann. Einer der Hits ist beispielsweise das Hendlfilet mit Äpfel und Schwammerln. Oder die Uhudlerschaumsuppe. Oder die Waffeln mit frischen Beeren und Eis. Oder der Erdbeerkuchen.

Aus der Gemeinde

Beliefert wird er von allen bekannten Obstbauern der Gemeinde: Nikles, Flieder, Hoanzl, Zotter, Lagler, Freismuth. Die haben bekanntlich nicht nur Früchte im Sortiment, sondern auch Säfte und Schnäpse, die von den Gästen gern bestellt werden.

Auch Brot, Gebäck und Mehl lässt Vollmann aus Kukmirn liefern, nämlich von der Bäckerei Schönhofer. Aus Neusiedl direkt kommen die Eier vom Bauernhof Imp, das Kernöl vom Panner oder vom Brantweiner sowie die Schwammerl von heimischen Pilzsammlern und Honig von Neusiedler Bienen. Essige und Öle stammen von Erich Hirmann aus Rudersdorf.

Markenzeichen Uhudler

"Es sind vor allem die auswärtigen Gäste, die Regionalität bewusst nachfragen", so die Erfahrung Vollmanns. Eines der Markenzeichen ist dabei stets der Uhudler. Vollmann bekommt ihn vom Pumm in Zahling, kombiniert ihn mit Schweinsfilet oder lässt ihn in der Uhudlermarmelade-Palatschinken walten.

Im Glas punktet sehr der Uhudler-Frizzante. "Der wird immer häufiger getrunken", beobachtet Vollmann, der auch Trauben von eigenen Stöcken verarbeitet. Wer bei der Getränkeauswahl Wert auf Südburgenland legt, wird auch auf der Weinkarte oder beim Güssinger Mineralwasser fündig

Zickentaler Moorochse

Eines der Zickentaler Originale darf auf der Karte selbstverständlich nicht fehlen: der Moorochse. Sein Fleisch verarbeitet Vollmann zu Beiried und Rostbraten, gelegentlich auch zu Gulasch oder Ragout. "Regionalität spiegelt sich sowohl bei den Zutaten als auch bei den Gerichten wider", ist Vollmann überzeugt.

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Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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