"Klimapolitik mit Hausverstand"
Pendlerforum und ARBÖ fordern Entlastung der Autofahrer

Pendlerforum-Obmann LAbg. Wolfgang Sodl (links) und ARBÖ-Präsident LAbg. Peter Rezar sind gegen weitere Belastungen der Pendler.
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  • Foto: SPÖ
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Das burgenländische Pendlerforum und der ARBÖ Burgenland sind skeptisch, was die von der neuen Bundesregierung angekündigte Ökologisierung des Pendlerpauschales betrifft. "Wie genau das aussehen soll und was das für die burgenländischen Pendler bedeutet, ist im Regierungsprogramm nicht ersichtlich", macht Pendlerforum-Obmann LAbg. Wolfgang Sodl aufmerksam. "Klimaschutz ist wichtig, aber wir brauchen Klimapolitik mit Hausverstand und nicht zu Lasten der Pendler“, sagt ARBÖ-Präsident LAbg. Peter Rezar.

Für auf das Auto angewiesene Pendler stecke im Regierungsprogramm der Teufel im Detail. "Niemand weiß, wie die CO2-Bepreisung künftig aussehen wird. Es ist zu befürchten, dass der Individualverkehr mächtig zur Kassa gebeten wird. Da läuten bei uns bereits jetzt die Alarmglocken", stellen Sodl und Rezar fest.

Schon das derzeitige Modell des Pendlerpauschales bevorzuge Spitzenverdiener und benachteilige Arbeitnehmer, die weitere Fahrtstrecken zurücklegen müssen. "An einem echten Pendlergeld, das pro gefahrenem Kilometer abgerechnet wird, führt kein Weg vorbei", hält Sodl fest. "Es dürfen nicht jene bestraft werden, die sowieso schon überproportional belastet sind", fügt Rezar hinzu.

Absolut notwendig seien Maßnahmen beim internationalen Schwerverkehr, so Sodl: „Man kann nicht einerseits über eine Strafsteuern für Pendler nachdenken und die täglich hunderttausenden internationalen Lkw auf unseren Straßen aus Wirtschaftsinteressen verschonen. Im Vergleich dazu macht man bei den Pendlern aus einer Klima-Mücke einen Klima-Elefanten.“

Autor:

Martin Wurglits aus Güssing

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