13.12.2017, 16:57 Uhr

ÖVP Güssing macht gegen Gynäkologie-Schließung mobil

Eine Petition und eine Unterschriftenaktion sollen die Landesregierung zum Umdenken bewegen, wünscht sich die ÖVP.
Um die angekündigte Schließung der Gynäkologie-Abteilung im Krankenhaus Güssing abzuwehren, plant die Stadt-ÖVP eine gemeinsame Petition aller Parteien und eine Unterschriftenaktion. Eine entsprechende Online-Petition im Internet läuft bereits. Die Krankenhausgesellschaft KRAGES und Gesundheitslandesrat Norbert Darabos werden darin aufgefordert, ihre Pläne zu überdenken.

"Sämtliche gynäkologischen Standardoperationen werden in Güssing ortsnahe auf hohem Niveau durchgeführt. Ebenso werden Chemotherapien für schwerkranke Patientinnen und die Akutversorgungen angeboten", argumentiert ÖVP-Obmann Vbgm. Alois Mondschein.

Er weist auch auf die Personalreduktion hin, die die KRAGES in den letzten Jahren in der Abteilung vorgenommen hat. Dadurch seien die gynäkologischen Operationen auf die "noch immer sehr große Zahl von 250 bis 300 Operationen" gesunken.

Von einer Schließung wären auch die chirurgische und die anästhesiologische Abteilung betroffen. Das etablierte Güssinger Brustgesundheitszentrum würde den Gynäkologen verlieren, warnt die ÖVP.

"Es dürfte der Beginn des Schließungsprozesses des Akutkrankenhauses Güssing sein,“ fürchtet Mondschein.

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