17.10.2017, 03:30 Uhr

Wahlen vom 1. Oktober brachten viele Änderungen in den Gemeindestuben

Acht Bürgermeister aus dem Bezirk Jennersdorf nach ihrer Angelobung durch Bezirkshauptmann Hermann Prem (4. von links). (Foto: BH Jennersdorf)

Etliche Rochaden in den Bezirken Güssing und Jennersdorf

Fünf neue Bürgermeister in den Bezirken Güssing und Jennersdorf haben die Gemeinderatswahlen am 1. Oktober gebracht. Die neuen Gemeindechefs sind bereits auf ihr Amt angelobt worden: Werner Kemetter (Kukmirn, ÖVP), Franz Pelzmann (Bocksdorf, SPÖ), Jürgen Kurta (Großmürbisch, ÖVP), Reinhard Mund (Neuhaus am Klausenbach, SPÖ) und Fabio Halb (Mühlgraben, SPÖ).

Die einzelnen Wahlergebnisse haben innerhalb der Gemeinden aber auch Verschiebungen bei den Vizebürgermeistern ausgelöst. Die ÖVP hat sich von der SPÖ den Anspruch auf den Vizebürgermeisterposten in Ollersdorf, Weichselbaum, Inzenhof und Eltendorf geholt. Die SPÖ stellt in Bocksdorf nun sowohl Bürgermeister (bisher Liste Bocksdorf) als auch Vize (schon bisher SPÖ). Für letztere Funktion wurde der Listenzweite Christian Gröller nominiert.

In Rohr musste die SPÖ den Vize-Anspruch an die Liste Rohr abtreten. In Kukmirn hat die ÖVP den Vize an die Bürgerliste BMK verloren, Spitzenkandidat Klaus Kroboth soll die Funktion übernehmen.

In Minihof-Liebau muss die bisherige Vizebürgermeisterin Silvia Reczek (SPÖ) trotz guter Vorzugsstimmenbilanz ihren Platz räumen. Ihre Fraktion hat sich statt ihr auf den Listendritten Ernst Halb verständigt.

Wer in Königsdorf und Kleinmürbisch den Vizebürgermeister stellt, steht erst nach den Bürgermeisterstichwahlen am 29. Oktober fest.

Auch ehemalige Bürgermeister, die erst kürzlich ihre Ämter zurückgelegt hatten, findet man in manchen Gemeindevertretungen wieder. So ist Josef Bauer (Heugraben, ÖVP) ebenso Gemeinderat wie Reinhard Knaus (Mühlgraben, SPÖ). Helmut Sampt (Neuhaus am Klausenbach, ÖVP) hat sich nach der Niederlage am 1. Oktober hingegen komplett aus der Gemeindepolitik verabschiedet.

Die FPÖ Stegersbach hat ihren Spitzenkandidaten schon am 1. Oktober verloren. Listenerster René Gröpl gab noch am Wahlabend bekannt, dass er das Mandat nicht annimmt, weil er seinen Hauptwohnsitz nach Rauchwart verlegt habe. Der Sitz im Gemeinderat geht nun an Christian Stoiber.

Das Mandat, das die FPÖ in Deutsch Kaltenbrunn errungen hat, fällt nicht ihrem Spitzenkandidaten David Hirmann zu. Der Listenerste wurde dank ausreichender Vorzugsstimmenzahl vom dahinter gereihten Markus Heschl überholt.
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