10.01.2018, 03:00 Uhr

Wirtschaftliche Schere zwischen Nord- und Südburgenland geht nicht zu

Das Südburgenland weist eine um 22 % geringere Pro-Kopf-Wirtschaftskraft auf als das Nordburgenland. (Foto: Robin Pelzmann)

Gefälle der regionalen Wirtschaftskraft im Burgenland wird größer

Die wirtschaftliche Schere zwischen dem Nord- und dem Südburgenland klafft unvermindert hoch. Laut aktuellen Angaben der Statistik Österreich lag das Bruttoregionalprodukt der Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf im Jahr 2015 - dem letzten statistisch erfassten Jahr - bei 25.000 Euro pro Einwohner. In den Bezirken Eisenstadt, Neusiedl und Mattersburg hingegen lag die regionale Wirtschaftskraft bereits bei 30.500 Euro, also um 22 Prozent höher.

Differenz 22 %

Der Abstand zwischen den beiden Regionen betrug 5.500 Euro pro Einwohner. 2014 waren es 5.400 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 lag die Differenz bei 4.100 Euro, im Jahr 2005 bei 4.600 Euro und im Jahr 2000 bei 3.800 Euro.

In absoluten Zahlen betrug das Bruttoregionalprodukt im Südburgenland 2,43 Milliarden Euro, im Nordburgenland 4,71 Milliarden.
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