01.11.2016, 09:12 Uhr

KOMMENTAR: Hoffentlich kann jetzt in Rum wieder gearbeitet werden

Der Streit rund um die Geschäftsführung der Rum Immobilien GmbH lähmte die Rumer Politik. Vizebgm. Romed Giner, der mit seiner Gruppe von SPÖ-Rebellen (sechs Mandate) und seinem De-facto-Koalitionspartner ÖVP (fünf Mandate) über die Mehrheit im Gemeinderat verfügt, wollte nicht mehr mit dem Geschäftsführer und früheren SPÖ-Vizebürgermeister Christoph Kopp zusammenarbeiten. Durch den freiwilligen Rücktritt von Christoph Kopp und der Einsetzung einer neuen Geschäftsführung kann jetzt wieder gearbeitet werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Errichtung des neuen Sportzentrums deswegen nicht übermäßig verzögert und verteuert. Dass Rum einen neuen Fußballplatz benötigt und es auch neue Räumlichkeiten für andere Vereine braucht, ist unbestritten. Ob man dafür aber wirklich mindestens 7,2 Millionen Euro ausgeben muss, wie in der vergangenen Gemeinderatssitzung behauptet wurde, wird noch zu überprüfen sein. Für die beiden neuen Geschäftsführer gibt es jedenfalls genug zu tun.
Rumer Sportzentrum kostet mindestens 7,2 Millionen Euro
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