Hermagor
10 Jahre Jugendzentrum: "Jugendliche sollen sich hier wohl fühlen"

<f>Seit zehn Jahren</f> fühlen sich die Jugendlichen im Jugendzentrum Hermagor sichtlich wohl
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  • <f>Seit zehn Jahren</f> fühlen sich die Jugendlichen im Jugendzentrum Hermagor sichtlich wohl
  • Foto: JUZ Hermagor
  • hochgeladen von Julia Astner

Rundes Jubiläum: Das Jugendzentrum in Hermagor feiert heuer sein 10-Jahr-Jubiläum.

HERMAGOR (aju). Vor zehn Jahren wurden Jugendliche im Rahmen eines Projektes in Form von Fragebögen und persönlichen Interviews im Bezirk gefragt, was sie für Hermagor bzw. für Jugendliche in Hermagor gut finden würden. Dabei wurde der Wunsch nach einem Rückzugsort, nach einem Ort ohne Konsumzwang, laut. Daraufhin haben sich die Bezirkshauptmannschaft und die politischen Vertreter intensiv mit den Wünschen der Jugendlichen auseinandergesetzt. Am 9. November 2008 war es dann schließlich soweit: Das erste Jugendzentrum in Hermagor würde eröffnet. Am Bedarf hat sich seither nicht viel geändert.

Treffpunkt für Teenager

Die Gründe, warum Jugendliche die Einrichtung besuchen, sind sehr unterschiedlich. "Sie gilt als Treffpunkt, das heißt die Teenager können hier ihre Freunde treffen und gemeinsam in unseren Räumlichkeiten ihre Freizeit verbringen", sagt Leiterin Karin Winkler-Domenig. Das Zentrum ist aber auch Anlaufstelle. "Wir unterstützen und begleiten jene Jugendliche, die sich mit Fragen an uns wenden. Gemeinsam versuchen wir Lösungen für etwaige Probleme zu finden und vermitteln auch an andere Facheinrichtungen weiter. Wir sehen uns hier als Informationsdrehscheibe für die Jugend", erklärt Winkler-Domenig.

Auf Bedürfnisse eingehen

Neben der Beziehungsarbeit steht aber auch eine Vielzahl an Aktivitäten auf dem Programm. "Ein wichtiger Schwerpunkt liegt hier im Präventions- und Gesundheitsförderbereich. In all unseren Angeboten beziehen wir die Wünsche und Bedürfnisse unserer jugendlichen Besucher ein, Partizipation wird bei uns ganz groß geschrieben." In den letzten Jahren hat man zudem gesehen, dass Jugendliche durch ihre vielen Aufgaben, die sie zu erledigen haben, teilweise sehr unter Druck stehen. "Daher ist es ganz wichtig für uns, dass sie sich bei uns wohl fühlen, dass sie bei uns mal ,durchschnaufen‘ und relaxen können." Die Teilnahme an den Aktivitäten ist ein freiwilliges, kostenloses Angebot, welches sie bei Bedarf in Anspruch nehmen können.

Positive Rückmeldungen

Nach zehn Jahren freut man sich immer noch am meisten über die Arbeit mit den Jugendlichen, die auch noch nach vielen Jahren Freude bereitet. "Wir erleben im Juz eine besondere Atmosphäre. Wir spüren, dass sich die Jugendlichen hier wohlfühlen und Vertrauen zu uns haben." Wie wohl sich die Besucher im Juz fühlen, das zeigt das fixe "Stammpublikum", denn viele besuchen das Zentrum regelmäßig und täglich nach der Schule. Aber auch neue Gesichter sind in jeder Woche dabei, so bleibt die Stimmung dynamisch und es gibt genug Möglichkeiten, Freunde zu treffen aber auch neue Bekanntschaften zu schließen. "Rückmeldungen der Besucher sind dadurch durchwegs positiv."

Zuverlässige Unterstützung
Für die Zukunft hat man sich deshalb weiterhin die Begleitung junger Mädchen und Burschen in ihrer Lebenswelt zum Ziel genommen. Wünschenswert wäre die bisherigen Qualitätsstandards aufrecht zu erhalten, um weiterhin ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm bieten zu können. "Dazu zählt selbstverständlich auch die finanzielle Absicherung unserer Einrichtung und wir bedanken uns gleichzeitig ganz herzlich für die zuverlässige Unterstützung aller, in den letzten zehn Jahren."

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Zur Sache

  • Das JUZ ist eine Einrichtung der Offenen Jugendarbeit, dies bedeutet, hier werden Angebote für Mädchen und Burschen im Alter von 11 bis 18 Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt. 
  • Unabhängig vom Geschlecht, vom sozialen Status, Herkunft oder Religion sind alle Jugendliche willkommen.
  • Das Angebot im Jugendzentrum ist sehr weitläufig. Die Basis ihrer Arbeit findet sich jedoch in der Beziehungsarbeit, die sich dadurch auszeichnet, dass auf die Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen der Jugendlichen eingegangen wird. 
  • Das Jugendzentrum bildet eine Anlaufstelle bei etwaigen Problemen und Jugendliche werden in ihrer Persönlichkeit, Alter oder Nationalität so angenommen und respektiert wie sie sind. 
  • Darauf aufbauend finden Aktivitäten und Workshops in den Bereichen Gesundheit, Kreativität, Prävention, Bewegung oder im medienpädagogischen Bereich statt. 
  • Als wichtigen Pfeiler der Jugendarbeit gilt auch die geschlechtssensible Arbeit. In regelmäßigen Abständen werden Mädchentage angeboten. Es ist wichtig den Mädchen einen eigenen Raum für ihre Themen zu schaffen und sich mit diesen auseinanderzusetzen oder aber einfach nur gemeinsam Spaß zu haben.
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