Anton Kalcher-Preis der Lions für Maria Imlinger

Maria Imlinger wurde im Rathaus von Lions-Club Past-Präsident Stephan Rendl und Bürgermeister Matthias Stadler für ihr soziales Engagement der Anton-Kalcher Preis überreicht.
  • Maria Imlinger wurde im Rathaus von Lions-Club Past-Präsident Stephan Rendl und Bürgermeister Matthias Stadler für ihr soziales Engagement der Anton-Kalcher Preis überreicht.
  • Foto: mss/Vorlaufer
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ST. PÖLTEN (red). Maria Imlinger, langjährige Leiterin des Frauenhauses St. Pölten, wurde in Anerkennung für ihre besonderen Verdienste und herausragenden Leistungen mit dem Anton Kalcher-Preis des Lions Club St. Pölten geehrt.
Bürgermeister Matthias Stadler zollte in seiner Laudatio der Kalcher-Preisträgerin 2014 hohen Respekt für ihre menschlichen und fachlichen Fähigkeiten, ihre Kraft und ihre Unermüdlichkeit. „Es zeichnet Maria Imlinger auf höchster Weise aus, dass sie jederzeit bereit ist, Gewalt an Frauen und Kinder aufzuzeigen. Sie setzt sich seit Jahrzehnten engagiert für gesetzliche Änderungen und verbesserte Rahmenbedingungen für Frauen- beziehungsweise Opferrechte ein“, so der Bürgermeister.

Ehrenzeichen für beeindruckendes Engagement

Maria Imlinger wurde 1956 in Schwanenstadt (OÖ) geboren und ist seit 1992 verheiratet. Von 1980 bis 1990 arbeitete sie als diplomierte Sozialarbeiterin in der sozialpsychiatrischen Ambulanz des Magistrats der Stadt Wien. Seit 1991 leitet sie das Frauenhaus St. Pölten. Sie hat national und international bei zahlreichen Projekten, Workshops und Plattformen teilgenommen. So gehörte sie von 1993 bis 1995 auch zu den Mitgliedern des österreichischen Nationalkomitees zur Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz in Peking. 2011erhielt Maria Imlinger für ihr beeindruckendes und umfangreiches Engagement das Ehrenzeichen der Stadt St. Pölten verliehen.

Frauenhaus St. Pölten

Das Frauenhaus St. Pölten wurde 1984 auf Initiative der Katholischen Frauenbewegung als selbstständiger, unabhängiger Verein gegründet. Es bietet gewaltbetroffenen Frauen und deren Kinder Schutz und Sicherheit. In ihrer beinahe 24-jährigen Tätigkeit als Leiterin des Frauenhauses war Maria Imlinger immer um Weiterentwicklung des ursprünglichen Konzeptes und Fortbildung der MitarbeiterInnen sehr bemüht. Von den anfangs 6 Plätzen bietet das Frauenhaus St. Pölten nun Platz für 36 Frauen und Kinder. 2006 begann der Verein durch ihre Initiative mit dem Aufbau einer Beratungsstelle für Migrantinnen für den Zentralraum NÖ.

Anton Kalcher-Preis

Anton Kalcher (1800-1861) gründete in St. Pölten eine Erziehungsanstalt für schutzbedürftige Knaben, in der diese entweder vollständig verpflegt und erzogen oder während der schulfreien Zeit betreut wurden. Die Einrichtung etablierte sich rasch und wurde ständig ausgebaut. Nach dem Tod Anton Kalchers übernahm dessen Sohn Johann Kalcher mit Zustimmung der Gemeinde die Leitung der Anstalt. Später kam die Einrichtung unter die Verwaltung des städtischen Jugendamtes und war noch nach dem 2. Weltkrieg als Kinderannahmestelle in Verwendung.

Die Preisverleihung wurde durch eine unabhängige Jury, der namhafte Persönlichkeiten der Stadt St. Pölten angehören, einstimmig beschlossen.

Autor:

Bezirksblätter Archiv (Johannes Gold) aus St. Pölten

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