Walpersdorf Festival
Kulturfest begeisterte mit hochkarätigen Künstlern und besonderen Momenten
- Am Wochenende fand das Kulturfest im Schloss Walpersdorf statt. Im Bild am ersten Abend: Harald Kosik, Doris Schmidl, Vsevolod Zavidov, Ursula Liebmann, Stephan Frotz, Harald Gruber.
- Foto: Michaela Müller
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Das Kulturfest Schloss Walpersdorf lockte auch heuer zahlreiche Musikliebhaber in das historische Ambiente des Schlosses. Von 15. bis 18. Juli standen hochkarätige Konzerte und außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten im Mittelpunkt.
WALPERSDORF. Den Auftakt machte der junge Pianist Vsevolod Zavidov, der mit seinem virtuosen Spiel und seiner musikalischen Reife das Publikum beeindruckte.
- Dier virtuose Pianist Vsevolod Zavidov ist erst 20.
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Ein weiterer Höhepunkt war die Personale rund um den international gefeierten Klarinettisten Daniel Ottensamer. Gemeinsam mit einem hochkarätigen Ensemble wurde dabei das Projekt „Henry Love“ präsentiert, das von Ottensamers Ehefrau, der Sopranistin Romana Amerling, initiiert wurde. Außerdem durften sich künstlerischer Leiter Harald Kosik und Obmann der Kulturfreunde Stephan Frotz über einen Besuch von Landtagsabgeordneter Doris Schmidl freuen.
"Henry Love" oder Hilde Lowe
Romana Amerling, Partnerin von Daniel Ottensamer und dadurch Teil der Personale am Freitag, widmete sich mit Projekt "Henry Love" der Wiederentdeckung der Wiener Komponistin Hilde Löwe-Flatter, die in den 1920er- und 1930er-Jahren unter dem männlichen Pseudonym „Henry Love“ zahlreiche Songs, Chansons, Wienerlieder, Blues, Foxtrotts und Tangos schrieb.
- Die vielseitige Sopranistin Romana Amerling und ein hochwertiges Ensemble um Daniel Ottensamer machen das Gesamtwerk von Hilde Löwe konzertant zugänglich.
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Bekannt ist heute vor allem ihr Werk „Das alte Lied“. Bei ihren Recherchen entdeckte Amerling zahlreiche, bislang kaum bekannte Werke, die großteils nur handschriftlich und teilweise fragmentarisch in Archiven und Bibliotheken erhalten geblieben waren.
Die Hochzeit des Figaro
Zum Abschluss sorgten das Matrix Orchestra unter dem Dirigat von Emmanuel Tjeknavorian und junge Stimmen der Wiener Opernszene mit Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ für einen fulminanten Schlusspunkt und tosenden Applaus.
- Das Matrix Orchester mit Dirigent Emmanuel Tjeknavorian
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