26.09.2014, 18:00 Uhr

Jugendliche krachten vor dem Bahnhof aneinander

(Foto: Probst)
ST. PÖLTEN (ip). Weil ein 14-jähriger Schüler vor dem Bahnhof St. Pölten beschimpft worden war, stellte er den 17-jährigen Kontrahenten zur Rede. Dieser drückte ihn gegen eine Wand und schlug zu. Die Gegenwehr des 14-Jährigen kostete den Älteren nicht nur ein gebrochenes Handgelenk, er verlor darüber hinaus auch noch seinen Lehrplatz.
„Wir kennen uns ja bereits“, begrüßte Jugendrichter Markus Grünberger das Opfer, dem er eine Mitschuld an dem Vorfall vom 31. März 2014 gab. Die Aussagen beider waren durchaus übereinstimmend. Die Verletzung dürfte sich der Lehrling geholt haben, als der Schüler ihm ein oder zwei Tritte verpasste, die er am Boden liegend mit dem Arm abwehren wollte.
Den Vorschlag des Richters, die Angelegenheit in Form einer Diversion zu begleichen, nahmen alle Beteiligten an. Demnach soll der Schüler mit 60 Stunden gemeinnütziger Leistungen eines Besseren belehrt werden.
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