Eröffnung der Lebensmittelkooperation in Imst
Es ist soweit: Imster Foodcoop startet

Gottfried Mair präsentierte neben Victor Gabl das innovative Projekt "Lebensmittelpunkt".
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IMST (pc). Nach mehrmonatigen Vorbereitungen, Umbau, Sanierung und Einrichtung eines 54 Quadratmeter großen Lagers, und dem Gewinnen von 39 Direktvermarktern kommt nun die lang ersehnte Eröffnung des Imster "Lebensmittelpunktes". Über die Homepage https://lebensmittelpunkt.tirol gelangt jeder Interessierte in den Onlineshop und kann sich als Mitglied registrieren, ein Guthaben aufladen und dann bestellen. 38 Direktvermarkter bieten an die 300 Produkte an. Vielfalt, beste Qualität und echte Regionalität, nach diesem Motto kann Jeder/Jede ab dem 12. April bestellen und eine Woche später im Lager in der Kramergasse abholen. Die Eröffnung des Lagers findet am 12. April in der Zeit zwischen 17.00 und 20.00 Uhr statt. „Vier Sterne Lager inspizieren, Informationsgespräche führen, Hilfe beim registrieren einholen, Kontakte mit Direktvermarkter herstellen und Vertrauen finden“, das ist das Motto des Tages der offenen Lagertüre,“ so Gottfried Mair vom Ökozentrum, einem engagierten Projektmitentwickler und „auch Personen ohne Handy ist der Weg nicht verschlossen. Wir bieten Lösungen an. Niemand soll ausgeschlossen werden.“

Viele Aktivitäten geplant

Im Rahmen des Projektes werden neben der Vermittlung von Lebensmitteln, Hofbesuche, Kochabende, Stammtische angeboten. Eine erster Stammtisch ist schon für 7. Mai organisiert. Mair erklärte weiter: „ Die engagierte Bäurin Regina Wolf aus Leutasch wird zum Thema „Kulinarischer Blumenstrauß und der Duft & Geschmack nach frischem Heu“ referieren und abschließend gibt es natürlich eine Produktverkostung“.
Schon beim ersten Infoabend am vergangenen Freitag im Cafe Rosengartl waren rund 50 interessierte Mitglieder und Produzenten gekommen, um sich umfassend zu informieren. Die Philosophie der Lebensmittelpunktes: Die engen persönlichen Beziehungen zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen schaffen Raum für Austausch und Wissen sowie gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung. Den ProduzentInnen eröffnen sich alternative Absatzwege mit fairen Bedingungen, die KonsumentInnen erhalten einen direkten Bezug zu ihrem Essen bei voller Transparenz von der Produktion bis hin zum Geldfluss. Dazu trägt die Initiative in Imst wesentlich zu Bewusstseinsbildung bei, da sich die Mitglieder die Lebensmittel selbst organisieren und durch den direkten Kontakt mit den Produzenten einen vertieften Einblick in die Abläufe des Lebensmittelsystems erhalten.

Gottfried Mair präsentierte neben Victor Gabl das innovative Projekt "Lebensmittelpunkt".

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